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Beauty | 20.07.2020

Mein erstes Mal

Ich habe es gewagt und mich mit fast 52 Jahren beim Plastischen Chirurgen Dr. Philipp Mayr in Leonding unter die Nadel gelegt. Wie es mir dabei ergangen ist, erfahren Sie hier.

Der Vergleich
Bild 2006_O_Beauty_Ulli_Botox2.jpg

Vorher.

Man sieht mir die Nervosität an ;-)

 

Bild 2006_O_Beauty_Ulli_Botox0.jpg

Nachher.

Dass ich mich unter die Nadel gelegt habe, hat bisher niemand bemerkt. Ich wurde allerdings darauf angesprochen, dass ich erholt aussehe. 

 

Gleich vorweg: Nicht in meinen kühnsten Träumen habe ich es in Erwägung gezogen, mir jemals Botox spritzen zu lassen. Warum? Viele verunstaltete Hollywood-Damen á la Meg Ryan oder Renée Zellweger haben mich aufgrund ihrer erstarrten Mimik abgeschreckt. Aber nachdem ich in den vergangenen Jahren schon unzählige Schönheitschirurgen interviewt habe, wollte ich nun endlich selbst erfahren, worüber ich schreibe und habe mich für unsere Serie „Beauty to go“ doch unter die Nadel gewagt. Falls etwas schiefgehen sollte, bleibt mir ja immer noch der Mundnasenschutz, habe ich mir gedacht. Also rein ins Abenteuer. 

 

Nervosität macht sich breit.

Ein paar Stunden vor dem Behandlungstermin wurde ich dann doch ziemlich nervös. Aber kaum saß ich am Freitagnachmittag Dr. Philipp Mayr in seiner modernen Ordination in Leonding gegenüber, war jegliche Nervosität weg. „Mein Ziel bei jedem Eingriff ist es, ein optimales Verhältnis zwischen Schönheit und Natürlichkeit zu erreichen“, beruhigt mich der sympathische Arzt und erklärt mir genau vor dem Spiegel, was er machen würde. Ein bisschen Botox in die Stirn- und Zornesfalten, die bei mir schon ziemlich stark ausgeprägt sind, ganz wenig Hyaluronsäure unter die Augen und die Falten vom Mundwinkel zum Kinn, um einen frischeren Effekt zu erhalten. Dann noch ein paar Pikser Botox bei den Lachfalten und Hyaluron entlang der Lippen. Na bravo, denke ich, aber ich vertraue dem erfahrenen Beauty-Doc voll und ganz.

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Dr. Philipp Mayr markiert die Stellen, wo er Botox und Hyaluron verabreichen wird. ( © Richard Haidinger)

Der richtige Schliff.

Bevor Dr. Mayr mit der Nadel anrückt, bereitet seine Partnerin Mag. Julia Wiesinger meine Haut mittels Microdermabrasion vor. „Durch die Behandlung werden mithilfe von Ionenkristallen abgestorbene Zellen der oberen Hautschicht abgelöst“, erklärt sie mir. „Zusätzlich werden dadurch Regenerationsprozesse in der Haut angeregt und man kann bei wiederholten Behandlungen Hautqualität und -bild verbessern. Ideal ist die Microderma–brasion zum Beispiel bei Fältchen, Unreinheiten, Narben, Pigment- oder Altersflecken.“ Die Behandlung dauert rund 60 Minuten und ist äußerst angenehm, ja direkt entspannend. Danach fühlt sich meine Haut babyweich und frisch an. Die Microdermabrasion muss übrigens nicht vor der Behandlung mit Botox und Hyaluron gemacht werden, sie bereitet die Haut allerdings optimal vor. 

 

Ein Pikser hier, ein Pikser da.

Kaum bin ich fertig, geht es auch schon zu Dr. Mayr in den Ordinationsraum. Mit einem weißen Stift markiert er die Punkte in meinem Gesicht, wo er Botox und Hyaluron verabreichen wird.  Während er sich an die Arbeit macht, halte ich mir ein Gerät vors Gesicht, das kühlen Wind auf mich bläst. Ein Pikser hier, ein Pikser da, die Einstiche spüre ich kaum. Während der Behandlung erklärt er mir, dass das Nervengift Botox schon seit gut 30 Jahren in der Medizin eingesetzt wird. Neben der Faltenreduktion kommt es bei Krankheitsbildern wie Spastiken oder Migräne zum Einsatz. „Hyaluronsäure hingegen ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes, das als Wasserspeicher in unserer Haut vorkommt. Im Laufe unseres Lebens kann unser Körper die Hyaluronsäure nicht mehr in ausreichender Menge neu bilden. Um dieses Defizit auszugleichen, hilft man mit dem gelartigen Hyaluron als Filler nach. Damit kann man Augenringe, die Falten vom Mundwinkel zur Kinnregion und feine Falten um den Mund wieder auffüllen“, so Dr. Philipp Mayr. Die Behandlung dauert nur ein paar Minuten. 

 

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Hier ein Pikser, da ein Pikser. Die Einstiche spürt man kaum und auch gleich nach der Behandlung ist etwas zu sehen. ( © Richard Haidinger)

Ich merke nichts.

Gespannt schaue ich in den Spiegel und ich merke nichts. Wow, denke ich, das war es schon? Keine roten oder blauen Flecken, keine Einstichstellen von der Spritze. Ich bin begeistert. „Das Botox wird nach ein paar Tagen die volle Wirkung entfalten, erst dann sehen Sie das Endergebnis“, erklärt er. Dass die Falten um die Mundwinkel und entlang der Lippen, die mit Hyaluron behandelt wurden, weniger sind, merke ich sofort. 

 

Du schaust erholt aus.

Außer zwei Freundinnen und meinem Mann, wusste übrigens niemand etwas von meiner Verjüngungsaktion. Als ich am Montag nach der Behandlung ins Büro kam, fragte eine Kollegin, ob ich beim Friseur war, eine andere meinte, du schaust richtig erholt aus. Das habe ich in den letzten Wochen übrigens öfter gehört. Ich muss gestehen, dass ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin und kann mir durchaus vorstellen zur Wiederholungstäterin zu werden. Aber – alles mit Maß und Ziel!