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Beauty | 15.06.2021

Here comes the sun!

Sonnencreme richtig nutzen: die sieben häufigsten Fehler beim Sonnenschutz

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© Shutterstock

Alte Sonnencreme

Im Strandrucksack liegt noch immer die Sonnencreme vom Vorjahr? Und auch damals war sie schon vom letzten Jahr? Dann sollte man sich dringend eine neue Creme zum Schutz vor UV-Strahlen zulegen. Denn Sonnencremen haben ein Haltbarkeitsdatum, das es zu beachten gilt. Spätestens muss die Creme aber nach drei Jahren durch eine neue ausgetauscht werden. 

 

 

Zu wenig Sonnencreme

Bei Sonnencreme gilt: Viel hilft viel. Der angegebene Lichtschutzfaktor wird nämlich nur erreicht, wenn man die ausreichende Menge aufträgt. Ohren, Füße, Knie, der Nacken - Beim Auftragen vergessen wir zudem gerne Stellen, die nach einem Tag am Meer strahlend rot entdeckt werden. Sie sind sogenannte „Sonnenterrassen“ und besonders intensiv der Strahlung ausgesetzt. 

 

 

Nicht Nachcremen

Auch wenn man bereits am Morgen an Sonnencreme denkt, sollte man sich bewusst sein, dass die Creme nach einer gewissen Zeit nicht mehr wirkt: Sie wird durch Wasser abgewaschen und durch Reibung abgetragen. Daher sollte der Schutz regelmäßig erneuert werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, cremt jede Stunde einmal nach. 

 

Falscher Lichtschutzfaktor

LSF 6 ist der niedrigste zugelassene Faktor, die nächste höhere Stufe ist LSF 10. Diese sind aber nur für sehr dunkle Hauttypen und vorgebräunte Haut geeignet. Eine noch blasse Haut bräunt zwar schneller, wird aber auch rot und ist damit Sonnenschäden wie Pigmentflecken oder Trockenheit und einer verfrühten Hautalterung ausgesetzt. Außerdem hält die Bräune nicht lange, weil nur die oberflächliche Melaninproduktion angeregt wird. 

 

Kopf vergessen

Der Kopf wird gerne vergessen, obwohl er der Sonne ganz besonders ausgesetzt ist. Daher den Scheitel genauso eincremen wie den Rest des Körpers. Wer auf fettige Haare verzichten will kann auf einen Sonnenschutz in Puderform zurückgreifen. Sonne entzieht außerdem nicht nur der Haut, sondern auch den Haaren Feuchtigkeit. Deshalb am Strand einen Haarknoten machen und am besten unter einem Hut verstecken. Spezielle UV-Haarsprays geben extra Schutz.

 

Eigenschutz der Haut ignorieren

Sonnencreme verlängert die Eigenschutzzeit der Haut um den angegebenen Lichtschutzfaktor. Für sehr helle Hauttypen beträgt der Eigenschutz nur zehn Minuten. Das bedeutet, das eine Faktor 50 Sonnencreme maximal 500 Minuten oder etwa acht Stunden schützt. Erneutes Eincremen verlängert ab diesem Zeitpunkt den Schutz nicht mehr. Wer also von morgens bis abends in den Bergen wandert und helle Haut hat, muss sich zusätzlich mit großem Hut und langen Ärmeln schützen. 

 

Nur im Sommer

Auch wenn die Temperaturen nicht so hoch sind, ist Sonnencreme dringend zu empfehlen. Denn den UV-Strahlen ist es egal, was das Thermometer anzeigt: Sie sind immer da. Besonders, wer sich viel in der Natur aufhält, muss unbedingt Sonnencreme nutzen. Auch im Schatten oder bei bedecktem Himmel besteht UV-Strahlung. Also auch wenn die Sonne nicht zu sehen ist, darf Sonnencreme nicht fehlen.