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People | 03.03.2015

Model-Comeback nach Unfall

Wenige Stunden nachdem sie zu „Österreichs nächstes Topmodel“ gekürt wurde, hatte Amajla Omanovic einen schweren Autounfall. Vier Monate später stand die 20-jährige Linzerin für ein Modeshooting vor der Kamera.

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„Ein Freund und mein Bruder Ramajil haben mich aus dem Auto gezogen.“ (© Stefan J. Pflanzl)

Den 6. Oktober 2014 wird Amajla Omanovic wohl nie im Leben vergessen. Nach ihrem Sieg bei „Österreichs nächstes Topmodel“ wurde die Linzerin vom Publikum im Vinatrium in Deutschlandsberg mit Standing Ovations umjubelt. Stunden später hatte sie auf der Heimfahrt einen schweren Autounfall. An den Folgen leidet die junge Mutter noch heute. Dank Familie, Freunden und Fans ist die gelernte Einzelhandelskauffrau wieder guter Dinge: Ihre Professionalität als Model bewies sie bei ihrem Comeback. Im Harrys Home Hotel in Linz stand Sie für die neue Werbelinie des Atelier Stollnberger vor der Kamera. Im Interview erzählt sie von ihren Plänen, Vorbildern und vom Glück, ihre Tochter Medina-Majrisa zu haben. 

 

Nach Ihrem großen Sieg hatten Sie auf der Heimfahrt von Deutschlandsberg einen schweren Autounfall. Können Sie sich an den Unfall noch erinnern?

Klar, den Unfall werden wir alle nie vergessen. Ein Schock fürs Leben ...

 

Welche Verletzungen hatten Sie?

Meine Hand war gebrochen, beide Schultern waren verletzt, die Hüfte war angeschlagen, meine Knie hatten Abschürfungen und in meinem Gesicht habe ich heute noch Narben. Eine gute Woche lag ich im Krankenhaus in Amstetten.

 

Freunde von Ihnen waren beim Unfall im Auto – wie geht es ihnen heute?

Mein Bruder und drei weitere Freunde waren im Auto. Temo und mein Bruder Ramajil haben mich aus dem Auto gezogen. Gott sei Dank geht es allen gut.

 

Leiden Sie heute noch an den Folgen des Unfalles?

Leider ja. Wegen meiner Hand, die gebrochen war, bin ich immer noch in Therapie. Ich hoffe, das wird sich noch bessern.

 

Hatten Sie Angst, Ihren Traumberuf vom Modeln an den Nagel hängen zu müssen?

Das war mir in diesem Moment ehrlich gesagt egal! Das Wichtigste war, dass die anderen am Unfall Beteiligten nicht schlimmer verletzt waren – und wir alle wieder fit werden.

 

Wie sind Sie zum Modeln gekommen?

Angefangen hat es mit einer Agentur, die schlussendlich reine Abzocke war. Dann war ich beim Elite Model-Casting und habe im Finale Oberösterreich vertreten. 2012 gewann ich den Covermodel-Contest eines Magazins. Zwischenzeitlich war ich bei einer anderen Agentur. Jetzt bin ich glücklich, dass ich durch den Sieg bei „Österreichs nächstes Topmodel 2014“ bei Jademodels gelandet bin.

 

Was hat Sie dazu bewogen, beim Jademodels Model-Contest „Österreichs nächstes Topmodel“ mitzumachen?

Dominik Wachta, mein heutiger Manager, hat mich kontaktiert und angefragt, ob ich mitmachen möchte. Das war der Anfang.

 

Der Unfall erregte großes Medieninteresse (mehr als der Sieg beim Model-Contest) und machte Sie über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Wie stehen Sie dazu?

Ich habe das Medieninteresse im Krankenhaus mitbekommen. Auf der einen Seite war es stressig für mich, weil ich eigentlich meine Ruhe gebraucht hätte. Auf der anderen Seite haben mich meine Familie, Freunde und Fans komplett auf andere Gedanken gebracht und mir sehr viel Kraft gegeben. Mein Manager hat mich soweit es ging vom Rummel abgeschirmt.

 

Ihr Comeback haben Sie bei einem Shooting in Linz gefeiert. Wie war es, das erste Mal nach dem Unfall vor der Kamera zu stehen?

Ein sehr gutes Gefühl. Ich habe mich an dem Tag sehr wohl gefühlt und ich glaube, dass man das am Ergebnis auch merkt.

Amajla Omanovic ganz persönlich
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"Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie und meiner Tochter. Ich liebe es auch zu kochen und natürlich darf ab und zu auch das Partymachen nicht fehlen. Fit halte ich mich durch Sport."
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Amajla mit ihrer Tochter Medina-Majrisa.
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Eine Woche lag Amajla im Krankenhaus in Amstetten.
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Beim Shooting mit Designer Andreas Stollnberger.
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