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People | 30.01.2018

"Ich bin ein Chronist der menschlichen Verblödung"

Als Künstler genial, als Mensch ungekünstelt und entspannt, als Interviewpartner interessiert und geistreich. Österreichs größter Karikaturist Gerhard Haderer im Talk über Ungehorsam, zeichnerisches Talent und Demut.

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Meister der Karikaturen: Gerhard Haderer. (© Dominik Derflinger)

"Das Wort ist frei, die Tat ist stumm, Gehorsam blind." Was schon Friedrich von Schiller kritisch sah, spielt auch im Leben des Linzer Meisters der Karikaturistik Gerhard Haderer eine große Rolle: blinder Gehorsam. Denn, selbst dazu erzogen, kam seine Karriere als Karikaturist erst durch einen Akt des Ungehorsams ins Rollen. Ist Ungehorsam doch neben zeichnerischem Talent die berufliche Grundvoraussetzung des Karikaturisten. Dass wir mündige Menschen nicht mehr kuschen,  sondern uns aktiv am gesellschaftspolitischen Geschehen in Österreich beteiligen, weil dazu eine demokratiepolitische Notwendigkeit besteht, dazu ruft Gerhard Haderer in seiner „Schule des Ungehorsams“ in der Linzer Tabakfabrik, die am 18. November eröffnet wurde, auf.

 

Herr Haderer, was lernt man in der „Schule des Ungehorsams“ und welche politische Idee steckt dahinter?

Was wir mit der Schule des Ungehorsams vorhaben, ist, eine Plattform zwischen Kunst und Politik zu schaffen. Weil wir der Meinung sind, dass es notwendig ist, die Demokratie, in der wir leben, wieder zu beleben. Wir rufen dazu auf, dass sich mündige Menschen, die Lust haben, an der Gestaltung der Gesellschaft beteiligen. Es gibt keinen Regelunterricht und auch keinen Lehrplan. Dafür haben wir die Position des Schulwarts besetzt – das ist für mich ein Ehrentitel, auf den bestehe ich. Mein Sohn Christoph hat die Funktion des Direktors, obwohl er sich gegen den Begriff wehrt. Die Lehrer sollen Menschen mit tollen Geschichten sein, die sie in diesem Forum erzählen können. Ich träume davon, dass Quentin Tarantino einmal vorbeikommen und erzählen wird, wie er auf seine Art, Filme zu machen, kommt (lacht). Wir wollen spontan Begegnungen haben mit ungehorsamen Menschen, wie etwa dem Chefredakteur des Satire-Magazins „Titanic“. Vorträge, Ausstellungen, Lesungen, Workshops, Aktionen im öffentlichen Raum – es wird nur das veranstaltet, wozu mein Sohn Christoph, der die Ausstellung gestaltet hat, und ich Lust haben. Das Motto lautet „Party, Party, Party“, Leben pur. Lasst euch keine Befehle geben, rennt nicht dem Mainstream nach, macht euch eure eigenen verantwortlichen Gedanken!

 

Die Menschen zu politischen Gedanken verführen – ist das die Grundidee hinter der „Schule des Ungehorsams“?

Das ist die Grundidee, ja. Sie hat damit zu tun, dass ich eigentlich seit 35 Jahren nichts anderes mache, als ein ständiges Beispiel für Ungehorsam zu liefern. Wenn man immer daran interessiert ist, bestehende Verhältnisse auf ihre Qualität zu überprüfen, dann muss man diese erst einmal hinterfragen, und man muss bereit sein, sie mit viel Mut auf den Kopf zu stellen. Und so bin ich – etwas böse formuliert – ein Chronist der menschlichen Verblödung über die letzten Jahrzehnte. Es gibt vieles in meiner Umgebung, das mir auffällt. Dass ich die Fähigkeit habe, es durch das Zeichnen auszudrücken und nicht nur in meinem Denken zu haben, dafür bin ich meinen Eltern sehr dankbar.

 

Ist die „Schule des Ungehorsams“ ein Aufruf zu Ungehorsam? Ungehorsam ist ja – ebenso wie Gehorsam – nichts per se Gutes. Ungehorsam kann zu Fortschritt führen, aber unreflektiert auch ziemlich flach sein, wenn man nur um des Ungehorsams willen ungehorsam ist …

Ich kann alles in dieser Frage nur unterstreichen. Ungehorsam per se ist keine Weltformel, sondern endet in der Verblödung, keine Frage. Allerdings mündet Gehorsam in der Sklaverei. Diesen intellektuellen Diskurs zwischen den beiden Polen zu führen, das ist, glaube ich, eine zutiefst demokratische Notwendigkeit. Es geht nicht darum, Dogmen zu erstellen, sondern man muss sich um die Zwischenformen bemühen. Das ist eine sehr aufregende und manchmal sehr fein ziselierte Aufgabe, aber wenn wir keine autoritären Verhältnisse haben wollen, bleibt uns nichts anderes übrig. Die andere Möglichkeit wäre, sich zurückzulehnen in der neobiedermeierlichen Selbstgefälligkeit, unter dem Motto „Der Basti wird‘s schon richten“. Das ist völlig undemokratisch. Demokratie lebt über die Beteiligung der Menschen an der Gesellschaft, und dazu aufzurufen oder nur anzuregen und zu ermutigen, das möchte ich tun. Unsere Parteien haben sich längst in den geistigen Bankrott begeben, wir sollten das nicht ebenso tun. Es fängt sich eine stark politisierte Zivilgesellschaft an zu formieren, die ihre Ansprüche formuliert. Und das, glaube ich, ist notwendig. Den Mut haben, sich zu äußern, wenn man unzufrieden ist, das ist die Schule des Ungehorsams. Es ist kein Aufruf zu Ungehorsam, das wäre mir zu platt. Es geht darum, diesen Ungehorsam zu kultivieren, so ist er Basis jeden Fortschritts.

 

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Gerhard Haderer im Gespräch mit Maria Russ in der „Schule des Ungehorsams“ in der Tabakfabrik Linz. (© Dominik Derflinger)

Wurde Ihr Talent fürs Zeichnen schon in der Kindheit entdeckt und von wem?

Ja. Ich war zwischen vier und fünf Jahre alt, da hat meine Großmutter, die längst nicht mehr lebt, mein Talent entdeckt. Sie hat gesagt: „Ich glaube, dieses Kind, das ist ein ‚Scharnierl‘.“ Sie meinte damit „ein kleines Genie“. Und zwar deshalb, weil ich die Wohnküche, in der wir gelebt haben, mit allen Details abgezeichnet hatte. Ich habe mir gedacht, wenn man so leicht Frauen beeindrucken kann, dann bleibe ich dabei (lacht). Mein Zeichentalent war ein Schlüssel, mit dem ich mir sehr viele Türen öffnen konnte.

 

Wurden Sie gefördert?

Eigentlich nicht. Ich musste mir das hart erkämpfen. Mein Vater war der Meinung, dass, wenn ich nicht einen soliden Beruf ergreife – sprich: Wenn ich nicht Beamter werde –, er sich Sorgen machen müsse. Wenn der Bub keine andere Leidenschaft hat als zu zeichnen und zu malen, was soll denn dann aus ihm werden? Im schlimmsten Fall ein Künstler! Ich habe nicht wirklich viel Förderung im Positiven genossen, aber es hat sich sehr schnell durchgesetzt, dass ich meine Triumphe über mein Zeichentalent erreicht habe. Und das war ein relativ einfacher Weg für mich.

 

Sie haben als Grafiker in der Werbebranche begonnen, wahrscheinlich fürs Geld, in der Kunstbranche hat man es ja nicht leicht. Wann kam der Punkt, an dem es Ihnen mit den leeren, „seelenlosen“ Arbeiten als Illustrator gereicht hat und Sie die Notbremse gezogen haben?

Natürlich, ich hab das nur fürs Geld getan. Meine Arbeit in der Werbebranche hat viel mit Oberösterreich beziehungsweise Linz zu tun. Ich war damals in der Grafischen Anstalt in der Goethestraße, wie sie damals hieß, eine Kunstgewerbeschule. Da wurde mir vermittelt, dass es am besten wäre, brav und gehorsam zu sein, eine Ausbildung zum Grafiker zu machen. Danach könnte man ein Häuschen bauen, Familie gründen und auf Urlaub fahren. Ich habe das geglaubt und auch gemacht. Ich war danach lange Zeit in der Werbung und habe dort mein Talent verkauft, habe aber irgendwann gemerkt, dass ich damit immer unglücklicher werde. Der Inhalt von dem, was ich produziert habe, hat mir überhaupt nicht entsprochen. Als ich 33
war – ich habe damals mit meiner Frau und bereits drei Kindern in Salzburg gelebt –, wurde es ganz ernst. Ich war sehr unglücklich und habe von einem Tag auf den anderen einen Rundruf gestartet: „Von nun an bin ich nicht mehr zu buchen, liebe Werbeagenturen!“ Ich habe dann begonnen, erste Cartoons zu zeichnen, weil das immer meine Leidenschaft war, habe meinen eigenen Stil entwickelt, dann ging es ratzfatz. Es kam ein Anruf von „profil“ aus Wien, ein Herr Peter Michael Lingens hat sich vorgestellt. Daraus wurde dann eine jahrzehntelange, intensive Zusammenarbeit.

 

Welche Konsequenzen hatte diese Entscheidung für Ihre Familie?

Es war nicht einfach. Meine Frau war schwanger zum vierten Kind, da sagt der Mann, er wird ab sofort kein Geld mehr verdienen. Eine griffige Ansage. Meine Frau, klug wie sie ist, meinte: „Ich weiß nicht genau, was da auf uns zukommt, aber ich habe den Verdacht, dass das was werden wird, was du da in deinem Kopf hast.“ Ich konnte das natürlich nicht mit Gewissheit sagen, ich konnte nur ganz genau sagen, was ich nicht mehr machen wollte. Wir sind dann aus Salzburg nach Linz übersiedelt, in eine billigere Wohnung. Dann ging es Schlag auf Schlag. Nachdem „profil“ sich gemeldet hatte, kamen sehr viele Angebote, auch internationaler Zeitungen, aber ich blieb „profil“ 25 Jahre lang treu. Es war mein Herzblatt. Ich habe insgesamt 25 Jahre, bis 2009, für „profil“ gearbeitet.

 

Hatten Sie je Selbstzweifel? 

(überlegt kurz und schmunzelt dann) Nein, das eigentlich nicht.

 

Sie haben das Glück, mit dem, was Sie außerordentlich gut können, mit Ihrer Passion auch noch Geld zu verdienen. Empfinden Sie so etwas wie Demut?

Absolut! Sehr schön, dass Sie den Begriff einbringen. Es ist angesagt, demütig zu sein vor der Gnade eines solchen Talents. Ich habe immer gewusst, entweder ich lande in der Gosse, oder es kann etwas daraus werden. Dieses Risiko einzugehen, würde ich niemandem, schon gar nicht meinen eigenen Kindern, empfehlen.

 

Aber Sie würden sie lassen, wenn sie das wollten.

Natürlich, das ist keine Frage. Ich kann einen Menschen auch nur ermutigen, sein Juwel in sich selbst so lange zu schürfen, bis es ans Tageslicht kommt. Jeder Mensch hat eine Leidenschaft anzubieten, von der man sich vorstellen könnte, dass sie die Basis einer Persönlichkeitsentwicklung sein kann.

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Messias im Vatikan, 2014. Öl auf Leinwand, 180 x 250 cm. (© Dominik Derflinger)

 

Haben Sie ein Skizzenbuch, das Sie immer bei sich tragen, um zündende Ideen gleich „niederzuzeichnen“?

Ich habe ein Skizzenbuch, aber man wird sich wundern, wie wenige Cartoons da drinnen sind. Mein Skizzenbuch füllt sich ständig durch kleine formale Beobachtungen, die uns alle umgeben. Es sind Menschen, die mich anregen, aber nicht nur. Manchmal sind es Tiere oder ist es die Natur. Das ständige Beobachten hängt damit zusammen, dass ein Zeichner so etwas wie ein permanentes Training machen muss. Man kann nur Qualität abrufen, wenn man im ständigen Training ist, ähnlich wie bei einem Sportler. Wenn ich fünf Wochen Pause mache, dann muss ich wieder beginnen wie ein Anfänger, um in diesen Fluss zu kommen.

 

Themenwechsel: Die muslimische Bevölkerung in Europa wächst, auch ohne Migration. Nach „Das Leben des Jesus“, würden Sie auch ein Buch „Das Leben des Mohammed“ zeichnen – nachdem Sie sich mit dieser Figur intensiv beschäftigt haben freilich?

Nachdem ich mich intensiv mit der Figur beziehungsweise auch mit dem Glauben beschäftigt hätte: Ja. Nur habe ich das nicht. Ich verstehe sehr viel von der österreichischen Lebensart, vom umfassenden Machtanspruch der katholischen Kirche, aber ich habe im Augenblick nichts zu sagen über den Islam – nur über die Islamisten, aber das hat meiner Meinung nach mit Religion nichts zu tun. Ich habe immer eine Linie gehabt, und die lautet: Ich äußere mich zu Umständen, die ich verstanden habe, und dazu gehören viele dieser Religionsvereine und Sekten nicht.

 

Warum hört die Freiheit der Kunst ein Stück weit auf, wenn es um den Islam geht? Weil man, spätestens seit dem Anschlag auf Charlie Hebdo 2015, Angst hat?

Die Freiheit der Kunst hört nicht auf. Das kann und darf nicht sein. Wir haben ein Grundgesetz, das das garantiert. Es hat auch nichts mit Angst oder Respekt zu tun – ich habe keinen Respekt vor diesen militanten Muslim-Terroristen. Ich habe aber wirklich zu all den Religionsvereinen, die sich auf der Welt umtreiben, wenig zu sagen, außer zu diesem einen einzigen, der vor meiner Haustüre manchmal für Umstände sorgt, die ich nicht kommentarlos akzeptieren kann. Der Katholizismus ist persönlich an mich herangetreten, deshalb habe ich dieses Buch gezeichnet. Der Islam hat das nicht getan.

 

Vorsichtiger ist man trotzdem geworden.

Das ist sicher so, ja. Gerade nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo war das sogar massiv der Fall. Wir müssen klar und eindeutig für diese Entwicklung in unserer offenen Gesellschaft Farbe erkennen. Es gibt eine Vereinigung mit Sitz in Paris, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, für die unter Lebensgefahr zeichnenden Kollegen in den muslimischen Ländern einzutreten. Wir leben in Österreich in einem luxuriösen Biotop. Es hat keinen Sinn, da irgendwelche undifferenzierten Solidaritätszeichnungen anzubieten, indem man sich auf das Symbol Mohammed stürzt, von dem ich persönlich auch gar kein Bild habe, um mich zeichnerisch mit ihm intensiver auseinanderzusetzen.

 

Wo sind für Sie persönlich die Grenzen von Satire?

Jeder Künstler hat die Verantwortung, dass er diese Grenzen von Blatt zu Blatt für sich definiert. Es ist notwendig, dass man sich zur Wehr setzt gegen Repressalien. Man muss in einer freien Gesellschaft das Recht beanspruchen, an diese Grenzen heranzugehen. Auch Grenzüberschreitungen sind ab und zu notwendig. In meiner Ausstellung hängen auch „Titanic“-Covers, die immer wieder gerichtlich geklagt werden.

 

Apropos, gegen das deutsche Satiremagazin „Titanic“ wird auch ermittelt wegen eines Tweets, in dem Sebastian Kurz mit Hitler vergleichen wurde, der Titel mit Fadenkreuz am Bild lautete „Endlich möglich: Baby Hitler töten!“.

Im Sinne einer sich weiterentwickelnden Demokratie muss man mit Grenzen künstlerisch aggressiv umgehen. Aber wenn Sie mich fragen, für mich persönlich ging das auch zu weit. 

 

Auf der Webseite von Landeshauptmann Thomas Stelzer steht sehr Positives zum Thema Kultur geschrieben: Kultur schaffe Kreativität und Horizonterweiterung, sie schaffe Zukunft … Man bekenne sich zum kulturellen Angebot … Nun gelte es, die bestehende Infrastruktur optimal zu nutzen und zu vernetzen … Andererseits soll statt der geforderten Aufstockung der Mittel für Kunst und Kultur radikal gekürzt werden. Ärgert Sie das?

Wir haben in Oberösterreich eine Situation, die man beschreiben könnte als einen Vorreiter der bundesweit drohenden Entwicklung. Man versucht unter dem glorifizierten Übertitel „Sparen“ jetzt in Bereichen zu sparen, wo man am wenigsten Widerstand erwartet. Das sind die sozialen Randbereiche und auch der Randbereich Kultur. Aber Kultur ist nicht verhandelbar. Es kann nicht sein, dass man Standards, die man sich erarbeitet hat, wieder zurückschraubt. Es gibt in Österreich viele Bespiele, die zeigen, wie einfach es ist, dass sich kulturelle Einrichtungen als Wirtschaftsfaktor etablieren lassen. Auch das Ars Electronica Center hat als radikale Subkultur begonnen. Daher ein wunderbares Freundschaftsangebot von mir an Herrn Stelzer: Lassen Sie uns positiv und vernünftig darüber nachdenken, wie wertvoll Kultur für ein Land wie Oberösterreich sein kann.

 

Was machen Sie in kreativen Pausen – ich nehme an, solche gibt es?

Ich habe in meiner Freizeit keine Programme, die ich abliefern will. Da ich dem Sport sehr skeptisch gegenüberstehe, scheidet Sport prinzipiell aus. Außer es hat etwas mit Spielen zu tun. Badminton, zum Beispiel, hat auch einen großen spielerischen Anteil, deshalb schließe ich es nicht aus. Aber ich mache das nicht um des Sports willen oder fürs Körperdesign. Es gibt natürlich Pausen vom Zeichnen, aber ich verordne mir keine. Denn wovon soll ich Pausen machen? Vom Denken? Wenn ich drei Monate an einem Schinken wie dem großen Ölbild im Hintergrund mit dem Titel „Messias im Vatikan“ gesessen bin – drei Monate euphorischer Leidenschaft und des Glücks sogar –, gibt es nach der Fertigstellung einen Stressabfall. Da sitze ich oft stundenlang vor dem Werk und betrachte es. Das ist aber keine Pause, in dieser Zeit reflektiere ich über andere Dinge.

 

Wenn Sie drei Monate für einen „Ölschinken“ brauchen, wie lange arbeiten Sie an einem kleineren Bild, etwa „Immer mehr Männer verstehen die Welt nicht mehr“?

Zehn bis zwölf Stunden. Das darf nicht länger dauern, ich sitze ja durchgehend daran. Da gibt es keine Reize, die mich davon abhalten können. Kaffee geht noch, eine Zigarre auch, aber Nahrungsaufnahme: nein. Man muss mich bei größeren Bildern künstlich ernähren (lacht). Ich male, weil ich ein Bild habe. Da gibt es nichts anderes.

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