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Lifestyle | 10.07.2017

Stylish und umweltfreundlich?

Echtleder und Pelz meiden ja schon die meisten, die sich mit ökofairer Mode beschäftigen, doch auch in scheinbar "normaler" Kleidung verstecken sich tierische Bestandteile, auf die man aus Liebe zu Tieren und der Umwelt gut und gerne verzichten könnte. Dabei ist es gar nicht mehr so schwer, vegane Kleidung zu finden – sofern man sich ein wenig auskennt.

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© Flickr Alexandra Andreas Lindmark CC BY-SA 2.0

Das vegane Kleidung toll aussehen kann, beweisen auch zahlreiche Stars und Sternchen. Ob Demi Moore, Natalie Portman, Leonardo DiCaprio oder Ben Stiller – sie alle setzen auf die vegane Lebensweise und zeigen damit, dass man auch ohne tierische Produkte leben kann. Wir zeigen euch einige tolle vegane Mode-Alternativen, mit denen man einen stylishen – und ökofairen – Auftritt hinlegen kann.

 

Materialien ohne tierische Bestandteile

 

  • Sojabohnen-Seide: Seidentops sind toll! Besonders im Sommer ist das feine Material angenehm kühl auf der Haut und zaubert mit seinem natürlichen Schimmer einen tollen Teint. Gänzlich verzichten möchten wir also auf das Trendstück nicht – müssen wir auch nicht, denn die vegane Alternative für die herkömmliche Seide wird aus Sojabohnen-Protein hergestellt und sieht im Endeffekt nahezu genauso aus, wie echte Seide. Das Material ist ebenfalls leicht glänzend, glatt und weich und sieht besonders im ungefärbten Naturzustand aus wie echte Seide.

 

  • Ananasleder: Ein süßes Ananas-Dessert ist im Sommer eine echte Erfrischung und einfach gesund und lecker. Doch die süße Frucht kann noch mehr: Ananasblätter, die üblicherweise sonst nur weggeworfen werden, eignen sich optimal als Lederersatz und können so zum Beispiel als nachhaltige Alternative für eine schicke (Fake-)Lederjacke genutzt werden. Auch Kork, das wir sonst vor allem als Material für den Fußboden kennen, eignet sich als Alternative für Echtleder. Es ist ebenso strapazierfähig wie atmungsaktiv und wiegt zudem im Vergleich zu echtem Leder sehr wenig – Tierfreunde, Veganer und auch modisch Neugierige finden also genügend Alternativen, um nicht auf die Lederjacke verzichten zu müssen.

 

  • Vegane Wolle: Auch wenn wir jetzt noch nicht an den Winter denken wollen, so ist es doch in wenigen Monaten schon wieder Zeit für dicke Pullover, Strickjacken und Sweatshirts. Kuschelige Wolle kann aber auch tierfrei sein – möglich machen es die Materialien Baumwolle, Leinen, Bambus, Flachs oder auch Viskose, die einen ebenso flauschig und warm wie Kaschmir oder Angora durch den Winter bringen. Sowohl in der Mode als auch in anderen Bereichen setzen sich immer mehr Menschen für tierfreie, nachhaltige Produkte ein, die mit guter Qualität punkten können. So gibt es heuer neben veganer Kleidung auch vegane Kosmetikartikel, die ohne tierische Bestandteile oder Tierversuche auskommen, vegane Wurst, die gänzlich ohne Fleisch auskommt, vegane Zigaretten, die aus tierversuchsfreien Tabakunternehmen stammen oder auch vegane Aufkleber, die man in manch einem Shop schon als Werbemittel bestellen kann.

 

Wie erkennt man vegane Kleidung?


Bisher war es leider nicht so leicht, vegane Mode ohne Vorkenntnisse zu erkennen. Einfacher soll es jetzt unter anderem durch das PETA-Approved Vegan Logo werden, das bereits bei vielen Unternehmen zu finden ist. Und ansonsten hilft nur ein genauer Blick auf das Kleidungsetikett oder die Nachfrage beim Hersteller.

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