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Lifestyle | 06.04.2015

Mein Nest im Garten

Einfach nur rumhängen? Ja bitte! In eierförmigen Baum-Nestern. Unter schattenspendenden Baldachinen. Am beruhigenden Wasser. Bei berieselnden Lichtspielen. Vor lukullischen Feuerstellen. Wir haben die aktuellen Gartentrends, die sich in freier Natur versteckt haben, gesucht. Und gefunden.

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Nesthocker: Unter schützendem Baldachin einigeln und eindösen – flügge werden wir später.(© IKEA)

Wer setzt sich nicht gern ins gemachte Nest? Der Wohntrend „Cocooning“, was soviel heißt wie „einigeln“, setzt sich im Freien fort. Als Ausgleich zum Alltagstrubel sehnen wir uns nach stillen Plätzchen, am besten dort, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Und nach einer Vogelmama, die immer wieder mit Verwöhn-Eifer herbei fliegt, und unsere unersättlichen Schnäbel mit Nahrung versorgt. Ein Wunschgedanke?

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Lichtspiele im Garten, je nach Belieben in verspielten oder formalen Varianten (© IKEA)

Wohin der Hase läuft

Mit den richtigen Ideen lassen sich spielend leicht intime Ruheoasen und Naherholungsgebiete in den eigenen vier grünen Gartenwänden kreieren. Wer es ganz bequem haben möchte, zieht einfach professionelle Gartengestalter bei. Intelligent faul sein ist schließlich erlaubt. Auf die, wie ein Mantra, immer wiederkehrende Frage nach den aktuellen Gartentrends gibt Alexandra Zauner von freiraum* Gärtner von Eden aus Alkoven gerne Auskunft. „Die Antwort kann nur lauten: Eigentlich ist der Garten selbst der Trend – der Megatrend sogar.“ In den vergangenen Jahren hat die Lust am eigenen Fleckchen Grün unaufhaltsam zugenommen, und ein Ende ist nicht abzusehen. Zu pflanzen, zu mähen, zu säen oder einfach draußen zu entspannen, sich an der unendlichen Vielfalt der Farben und Formen und Düfte der Natur zu erfreuen, zieht immer mehr Menschen in den Bann. Aber natürlich gibt es auch 2015 Neues, um das grüne Refugium wieder anders und noch schöner erblühen zu lassen.

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Grillen ist männlich. (© Kettler)

Raus jetzt

War bislang vom Garten gern als dem Freiluftwohnzimmer die Rede, lautet die Devise nun: Man lebt im Freien – und das so viel wie möglich. „Alle Bereiche des Hauses finden nunmehr ihre Entsprechung im Garten“, meint die Expertin. Wohnen, essen, kochen, duschen – das und mehr wollen Menschen in ihrem Garten tun. Dank Gartenbeleuchtung, beheizbarer Markisen oder überdachter Sitzplätze lässt sich übrigens die Gartenzeit in die Abend- und Nachtstunden und sogar bis weit in den Herbst ausdehnen, sodass das Leben sich noch mehr als bisher unter freiem Himmel abspielen kann. Und damit ist auch schon der nächste Trend benannt: Der Garten entwickelt sich weiter zum Ganzjahres-Erlebnis-Raum und wird entsprechend aufgerüstet. Für jede geschmackliche Vorliebe findet sich das passende Möbel: ob minimalistisch oder romantisch. Die vor noch gar nicht allzu langer Zeit immer gleichen Kunststoffgarnituren sind passé, die Auswahl an Gartenmöbeln aus hochwertigen Materialien ist beträchtlich, Hauptsache: individuell und wohnlich. Polstermöbel, die auch in jedem Wohnzimmer eine gute Figur machen würden, treten ihren Siegeszug an. Praktisch sind neue Materialien für die Bezugsstoffe, die Regen und Sonne trotzen und die Lounge-Ecke nach einem Schauer gleich wieder nutzbar machen. 

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Eins werden mit der Natur: Der Übergang vom Wohnraum in den Garten ist zunehmend fließend. (© VITEO)
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