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Lifestyle | 06.04.2018

Heilige & Hure

Wie hat sich das Frauenbild im Lauf der Jahrhunderte verändert? Um diese spannende Frage dreht sich eine Podiumsdiskussion am 27. April im Museum Angerlehner.

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© Shutterstock

Mystische Verzückung, Sterben für den wahren Glauben? Heilig durch Martyrium? Religiöse Ekstase oder reine Erotik? Hexenjagd auf erfolgreiche Frauen?

Warum muss man als Frau ein „besserer Mann“ sein, um in der Wirtschaft bestehen zu können? Warum wird Promiskuität bei Frauen als Makel gesehen, während sie Männer quasi aufwertet? Warum werden Frauen auf das Frau-Sein reduziert, wo doch alle großen Denker seit jeher auch Frauen als Lehrerinnen hatten?

Diese und weitere Fragen werden in der Talkrunde „Heilige & Hure“ am 27. April ab 18 Uhr im Museum Angerlehner in Thalheim behandelt. Am Podium sitzen die Kunsthistorikerin Marlene Elvira Steinz sowie die Sexualberaterin für Frauen Doris Kaiser. Durch den Abend führt Susanne Aigner, Rechtsanwältin und Gründerin des Netzwerkes „frauensache“. Das Business-Netzwerk für Frauen ist Veranstalter der Podiumsdiskussion und lädt Unternehmerinnen und weibliche Führungskräfte ein, das Rollenbild der Frau einst und jetzt im Rahmen einer Podiumsdiskussion zu hinterfragen oder neu zu denken. Dabei wird der Bogen von den Verzückungen und Ekstasen der Vertreterinnen des Mittelalters, wie Katharina von Siena, Teresa von Avila oder Hildegard von Bingen bis hin zu den Businessladies im Wirtschaftsleben des 21. Jahrhunderts gespannt.

 

Informationen und Anmeldungen bitte bis 16. April an [email protected].