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Lifestyle | 10.10.2017

Gemeinsam gegen Brustkrebs

Die Pink Ribbon-Tour macht in diesem Jahr auch in Oberösterreich wieder Halt – und zwar am 14. Oktober am Steyrer Stadtplatz. Dabei geht es darum, dem Thema Brustkrebs mehr Öffentlichkeit zu geben und Bewusstsein zu schaffen.

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Primar Johannes Andel vom Landeskrankenhaus Steyr (hier am Beifahrersitz) hatte die Idee, den Pink Ribbon Tour-Stopp in Oberösterreich mit einer Oldtimer-Schau zu verbinden. (© Krebshilfe Oberösterreich)

Vor 25 Jahren wurde die Aktion „Pink Ribbon“ international ins Leben gerufen, seit 15 Jahren gibt es sie auch in Österreich. Die Anliegen sind auch heute noch die gleichen wie damals: Pink Ribbon soll an die Wichtigkeit der Mammografie ab 40 Jahren erinnern und ist ein Aufruf zur Solidarität mit Patientinnen. Somit soll das Thema Brustkrebs enttabuisiert werden. Und natürlich sollen auch Spenden gesammelt werden – für eine direkte und schnelle Hilfe für Patientinnen. 

In diesem Jahr macht die Pink Ribbon-Tour in Steyr Halt – und zwar am Samstag, 14. Oktober, von 11 bis 15 Uhr. Dann werden am Stadtplatz als besonderes Highlight Oldtimer auffahren, die nicht nur aus der Ferne bewundert werden können. Gegen eine kleine Spende können große und kleine Automobil-Fans auch eine Runde mitfahren. „Diese Idee stammt von Primar Johannes Andel vom Landeskrankenhaus Steyr. Wir hoffen nun sehr, dass uns der Wettergott an diesem Tag gnädig ist“, sagt Peter Flink, Geschäftsführer der Krebshilfe Oberösterreich.

Für 12 Uhr ist ein großer Luftballonstart geplant. Dann werden 786 rosa Luftballons in den Himmel steigen – jeder Ballon erinnert an eine im Vorjahr an Brustkrebs erkrankte Oberösterreicherin. Auf der Bühne gibt es zusätzlich Interviews mit Experten, Ehrengästen und den Oldtimer-Besitzern. Beim Info-Stand können sich Interessierte rund um das Thema Vorsorge informieren und auch gleich die neueste Broschüre mit nach Hause nehmen.

„Was uns besonders freut, ist die Unterstützung des Magistrats Steyr, der – sozusagen als Gastgeber – die Kosten für die Infrastruktur an diesem Tag übernimmt“, berichtet Flink.

Brustkrebs ist übrigens noch immer die häufigste Form von Krebserkrankungen bei Frauen. In Österreich sahen sich in den vergangenen 25 Jahren mehr als 140.000 Betroffene mit dieser Diagnose konfrontiert. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Die Heilungschancen werden zum einen durch neue Medikamente, auf der anderen Seite durch Früherkennung immer besser. „85 Prozent der Patientinnen leben sieben Jahre nach der Diagnosestellung noch“, erklärt Flink. „Das macht Mut und Hoffnung.“

 

KOSTENLOSE BERATUNG:

Unter dem Motto „Wir können nicht heilen – aber wir helfen!“ bietet die Krebshilfe Oberösterreich in nahezu allen Bezirken Beratung für Patienten und Angehörige an, die kostenlos und anonym ist.

Bei speziellen Fragen, wie komplementäre Maßnahmen während einer Krebs­erkrankung, Ernährungsberatung oder dem Umgang mit Kindern, wenn Mama oder Papa Krebs haben, gibt es Beratungsmöglichkeiten direkt in der Krebshilfe-Zentrale in Linz (Harrachstraße 13).

Mehr Infos: www.krebshilfe-ooe.at

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