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Lifestyle | 05.04.2015

Frühlingsfitter Garten

Der Frühling steht in den Startlöchern! Genau jetzt ist es Zeit, die grüne Oase auf Vordermann zu bringen.

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Ein gepflegter Rasen ist das A und O in einem schönen Garten. (© Shutterstock)

Die Tage werden spätestens ab dem 20. März, dem astronomische Frühlingsbeginn, wieder länger, wärmer und vor allem bunter! Denn nun erwachen die Natur und vor allem die Gartenlandschaft aus ihrem wohlverdienten Winterschlaf. Damit man den Garten bald in seiner vollen Pracht nutzen kann und dieser sich dann auch im Sommer von seiner besten Seite zeigt, sollte man schon im März mit dem „gartln“ beginnen. Wir haben Sandra Hinzer, Gartenplanerin OÖ. Maschinenring-Service befragt, was zu tun ist.

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Eine Idylle: So kann ihr Garten im Sommer aussehen. (© Maschinenring)

Optimale Pflanzzeit

Ob Gehölze, Stauden oder Gräser: Der Frühling ist die beste Pflanzzeit. „Wenn man Pflanzen rechtzeitig setzt, gießt und ihnen eine Startdüngung gibt, haben diese genügend Zeit, sich während der Vegetationszeit zu etablieren“, weiß Gartenexpertin Sandra Hinzer. Auch Stauden, die im Sommer und Herbst blühen – wie zum Beispiel Dahlien –, sollten genau jetzt gesetzt werden. Für Funkien oder Pfingstrosen ist nun die Zeit zum Umsetzten und Teilen gekommen. Nur so bleibt die Wuchskraft erhalten.

Für dich soll’s rote Rosen regnen ...

In der kommenden Garten-Saison sollen die geliebten Rosen im Garten wieder in ihrer vollsten Pracht erblühen. Damit dies auch gelingt, erfreuen sich die Rosen jetzt über einen Rückschnitt – insofern dieser im Herbst noch nicht erfolgt ist. Die Gartenexpertin empfiehlt in einem solchen Fall: „Entfernen Sie das Totholz, Triebe die nach innen wachsen und sich kreuzen. Nun kürzen Sie die verbleibenden Rosentriebe auf drei bis fünf Augen, wobei das letzte Auge nach außen zeigt.“ Es gilt: Je stärker der Schnitt ist, umso kräftiger ist auch das Wachstum und die Blüte. Gedüngt werden darf jetzt ebenso. Immerhin gehören die Rosen zu den sogenannten Starkzehrern und sind daher über die kräftige Düngung mehr als dankbar.

Auf Schneckenjagd mit Homöopathie

Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, melden sich die ersten Schnecken zurück und machen Jagd auf alles zarte Grün im Garten. „Entfernen Sie spätestens jetzt das alte Laub zwischen den Pflanzen. Darunter verstecken sich Schneckeneier und Jungtiere.“ Streuen Sie rund um gefährdete Pflanzen Schneckenkorn. „In der Regel genügen drei bis vier Körner pro Quadratmeter“, sagt Hinzer. „Sie können auch versuchen, die Schnecken mit dem homöopathischen Mittel Helix tosta D6 zu bekämpfen. Geben Sie hierzu fünf bis zehn Globoli in rund zehn Liter Gießwasser.“ Um ein ideales Ergebnis zu erzielen, soll man diesen Vorgang – besonders nach starken Regenfällen – regelmäßig wiederholen.

So wird der Rasen frühlingsfit

Auch dem Rasen sollte große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Schon nach dem dritten Schnitt im Frühjahr kann dieser vertikutiert werden. „Dies ist gleichzeitig ein guter Zeitpunkt für eine Nachsaat, wenn sich kahle Stellen im Rasen befinden. Im Frühjahr bekommt dieser auch seine erste Düngung“, weiß Hinzer. Optimal ist hierbei ein Langzeitdünger, der bis zum Sommer langsam seine Nährstoffe zur Verfügung stellt.

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