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Events | 17.07.2017

Zorro, der Rächer der Würstelmänner

Schauspieler Fritz Karl liest beim Attergauer Kultursommer am 23. Juli im Schloss Stauff Frankenmarkt. Musikalisch begleitet wird er dabei von den OÖ. Concert-Schrammeln.

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Publikumsliebling Fritz Karl liest am 23. Juli beim Attergauer Kultursommer. (© Dorothee Falke)

Entweder ist man ein leidenschaftlicher Mensch oder man ist es nicht. Ich bin einer!“ So beschreibt sich der Schauspieler Fritz Karl. Mit Leidenschaft stürzt sich der aus Film und Fernsehen bekannte Publikumsliebling bei seiner Lesung „Zorro, der Rächer der Würstlmänner“ am 23. Juli in eine Sprache voller Charme und Selbstironie. Texte von großen österreichischen Literaten – von Robert Musil und Alfred Polgar bis zu Daniel Glattauer – lassen tief in die österreichischen Seelen blicken. Es sind frivole, herzerfrischende Geschichten. Sie spielen in der Wiener Gesellschaft oder im Kaffeehaus, in der Stube daheim oder in der Straßenbahn. Sie werden lebendig durch Fritz Karl, der mehr spielt, als dass er liest. Zwischen den Texten machen die Oberösterrei­chischen Concert-Schrammeln „Musik, die ins Gemüt geht“, sagt Fritz Karl. Schrammelmusik, die urtypische Wiener Musik, erfunden von den Brüdern Johann und Josef Schrammel am Ende des 19. Jahrhunderts. Sie sind seitdem musikalischer Ausdruck der Wiener Seele. Karl, ein Schauspiel-Star, arbeitet die Pointen sorgfältig heraus und versetzt den Saal genüsslich in wienerische Me­lancholie.

Fritz Karl wollte übrigens schon immer Schauspieler werden und weiß sein Glück zu schätzen, dass er derzeit viele Rollen angeboten bekommt. „Man muss schon sehr diszipliniert sein, denn auch die Familie mit sechs Kindern fordert ihr Recht ein“, sagt er. Den direkten Kontakt mit dem Publikum möchte er nicht missen und kompensiert diesen „Verlust“ mit seinen Lesungen. „Es macht mir Spaß, die Menschen zu unterhalten. Es ist ein bisserl ein Rock’n’Roll-Konzert“, so der Schauspieler.

Mit Musik ist er als ehemaliger Sängerknabe aufgewachsen, zuhause im Salzkammergut wird oft zu den Instrumenten gegriffen. Das wollte er auch seinen sechs Kindern mitgeben. Sohn Aaron beherrscht sogar fünf Instrumente, spielt in einer Band und ist ebenfalls Schauspieler geworden. „Er ist am musikalischsten von uns“, erzählt Fritz Karl. „Ich ärgere mich, dass ich nicht besser Klavier gelernt habe, das tut mir schon leid.“

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