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KULTUR - 29.03.2012
traeum-weiter.jpg „Ich kann mir nicht vorstellen, je wieder einen Minirock zu tragen.“
Im Interview mit der OBERÖSTERREICHERIN spricht Schauspielerin Monica Weinzettl über ihr Kabarett „Träum weiter …“, ihre Pläne und warum sie der Rolle als Frau Knackal ewig dankbar ist.


Frau Weinzettl, worum geht es in
Ihrem Kabarett „Träum weiter …“?
Es geht darum, dass Gerold (Anm.: Gerold Rudle) und ich im echten Leben darüber nachgedacht haben, eine Auszeit zu machen, und nachdem wir viel darüber gesprochen haben, haben wir gesagt, darüber machen wir ein Programm. Jetzt spielen wir, dass wir den Jakobsweg gehen. Allerdings von Zuhause aus, denn wir wohnen in Purkersdorf und da führt der Weg direkt an unserem Haus vorbei. Aber bereits 80 Kilometer später, kurz vor Maria Taferl, ist eine Bank und eine Busstation. So wie im echten Leben bleibt man dort sitzen und sinniert darüber, wie weit man gekommen ist, wie viel man noch vor sich hat und dass sich das, was man im Leben noch alles machen möchte, gar nicht ausgehen kann. Dementsprechend geht es auch um Träume.

Herr Rudle und Sie sind ein Paar –
nehmen Sie die Themen für Ihre
Kabaretts aus dem alltäglichen Leben?
Ja, aber nicht aus unserem (lacht). Wenn man die Augen offen hält, gibt es ganz viele Geschichten. Da muss man dann nichts erfinden, sondern nur hinschauen. Wir plaudern also nicht großartig aus dem Nähkästchen, obwohl wir uns in „Träum weiter …“ selbst spielen.

Ist es schwierig, wenn man sich in der Arbeit und privat ständig sieht?
Wir kleben ja nicht zusammen wie die Malzzuckerln. Jeder macht seinen Job. Auch, wenn wir gemeinsam auf der Bühne stehen. Wir haben halt den gro-ßen Vorteil, dass wir uns, wenn wir abends nach Hause kommen, gegenseitig nicht erzählen müssen, was auf der Bühne passiert ist. Ansonsten sehen wir uns dazwischen oft den ganzen Tag nicht und müssen den anderen nicht fragen, wo er so lange war. Längere Trennungen sind eher belastend als ein dauerhaftes Zusammenleben. Wir haben eigentlich sehr viel Glück gehabt, das passiert einem nicht automatisch.

KULTUR - 29.03.2012
01_PILOBOLUS_Shadowland_F Kopie.JPG Shadowland Faszinierende Traumwelten
Im Jahr 2007 faszinierte die amerikanische Tanzkompanie Pilobolus im Rahmen der Oscar-Verleihung die ganze Welt: Hinter einer beleuchteten Leinwand verschmolzen Menschenknäuel elegant zu Gegenständen, Körper fügten sich zu beeindruckenden Phantasiegebilden, zerfielen wieder, wurden zu neuen Figuren.


Im April des Vorjahres war die Gruppe bei „Wetten dass…?“ erstmals im deutschsprachigen Raum zu sehen und sorgte auch hier für Staunen und Begeisterungsstürme bei VIPs und Publikum. 

Jetzt kehren Pilobolus mit ihrer ersten abendfüllenden Produktion zurück  und erzählen die berührende und fantasiereiche Geschichte eines Mädchens im „Schattenland“, das in einer Welt aus Schattenspielen gefangen ist.

Eine Reise durchs Schattenreich
Auf der Suche nach einem Ausgang begegnet es den unterschiedlichsten Gestalten und Bildern. Die Schattenbilder offenbaren die Gefühlswelten des jungen Mädchens an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Mit Akrobatik und Poesie zeigen uns die Tänzerinnen und Tänzer auch, dass der Mensch auch Tier, Pflanze, Landschaft und das Universum schlechthin sein kann. Da verwandeln sich die Schatten der Tänzer in fahrende Autos, Elefanten, aufgehende Blüten, Burgen oder Zentauren.

Die Songs, die Shadowland  auf poetische Weise untermalen, stammen vom amerikanische Musiker, Produzent und Filmkomponisten David Poe und reichen von Balladen bis zu treibenden Rocknummern. Sie tragen unweigerlich zu einem faszinierenden Abend bei und  ziehen die Zuseher genauso in den Bann wie die Performance von Pilobolus.

Vom 19. - 23. Juni 2012 können auch Sie sich im Linzer Brucknerhaus von dieser innovativen und phantasievollen Show verzaubern lassen.

KULTUR - 27.02.2012
CNC3.jpg Chinesischer Nationalcircus Seidenstraße
Es war 1989, als Andre Heller den Chinesischen Nationalcircus erstmals in Europa bekannt machte. 22 Jahre später ist der Erfolg dieses völkerverbindenden Projekts nach wie vor ungebrochen.


Eine Artistin jongliert fünf Teller an ihrer linken Hand und fünf Teller an ihrer rechten Hand während sie sich mit dem ganzen Körper um ihre eigene Achse dreht, um mit dem Mund eine Rose aufzuheben, die an ihrer Ferse liegt. Solche akrobatischen Höchstleistungen können nur eines bedeuten: Der Chinesische Nationalcircus ist wieder unterwegs und präsentiert in seinen Shows außergewöhnliche Artistik, die für viele europäische Zuschauer gleichermaßen unglaublich als auch unerreichbar erscheint. Aber auch wenn manches unerreichbar erscheint, so findet der Mensch doch immer wieder einen Weg. Genau so haben es auch schon vor Tausenden von Jahren unsere Vorfahren gemacht, als sie sich einen Weg von Europa nach China bahnten, der dann im Laufe der Zeit zur Hauptschlagader der Menschheit wurde.
Dieser Weg, die Seidenstraße, hat bis zum heutigen Tage fast nichts an seiner Bedeutung verloren, ganze Scharen von Generationen haben diesen Weg genutzt, um Güter, Religionen, Kunst und Ideen von hier nach dort und dort nach hier zu transportieren. Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise auf diesem bedeutenden Handelsweg und bietet Weltklasseakrobatik in gelebter Einheit von Körper, Geist & Seele auf höchstem Niveau, ummantelt von einem faszinierenden Klangteppich der Gruppe Farfarello um Teufelsgeiger Mani Neumann, die einen wesentlichen Bestandteil des Gesamtkunstwerkes darstellt.

KULTUR - 27.02.2012
Glattauer_hf_Corn2 Kopie.JPG „Es tut mir gut, mich mit anderen Menschen zu beschäftigen“
Er ist Österreichs erfolgreichster Autor: Daniel Glattauer. Seine Bestseller-Romane „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ wurden über zwei Millionen Mal verkauft und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Nun gibt es von Glattauer wieder Neues zu hören: „Ewig Dein“ heißt sein aktuelles Buch. Und eines darf vorab verraten werden – diesmal ist es kein E-Mail-Roman.


Herr Glattauer, nach Ihren romantischen und lustigen Romanen wie „Gut gegen Nordwind“ oder „Theo“ ist der Grundton in Ihrem neuen Roman düsterer. Was war der Anreiz für Sie, jetzt einmal etwas nicht ganz so Schönes zu schreiben?
Bei mir ist immer zuerst die Idee da. Dann überlege ich, ob und wie ich daraus eine Geschichte machen könnte. Und daraus ergibt sich der Grundtenor, ob er eher  heiter, idyllisch oder beklemmend sein wird.  Das  Thema, das mich diesmal gereizt hat, heißt „einseitige Liebe“. Die Geschichte fängt zwar schön an, aber sie kippt.  Aus einer anfänglich romantischen Liebesbeziehung entwickelt sich ein Psychothriller mit einigen überraschenden Wendungen – aufgelockert durch Situationskomik, da kann ich einfach nicht anders.       

Wie viel privater Daniel Glattauer steckt in Ihrem neuen Roman?
So viel wie in jedem anderen meiner Bücher und Texte. Mein Privatanteil daran ist immer das Hineinfühlen in Charaktere, das An-der-Hand-Führen von Figuren, das Beschreiben ihrer Zustände und Entwicklungen. Bei „Gut gegen Nordwind“ habe ich mich von einem virtuellen Liebespaar betören lassen,  bei „Ewig Dein“ fiebere ich mit einer Frau mit, die in einer zu engen Liebesbeziehung auf die Bremse steigen will, aber sie tritt dabei ins Leere und droht das Gleichgewicht zu verlieren.   

Viele Ihrer Leserinnen und Leser werden sicher ein wenig enttäuscht sein, dass „Ewig Dein“ kein E-Mail-Roman ist. Wie gehen Sie damit um?
Das tut mir leid. Ich will natürlich gar niemanden enttäuschen. Aber für mich war schon der zweite E-Mail-Roman „Alle sieben Wellen“ eine Zugabe für all jene, die unbedingt mehr von Emmi und Leo lesen wollten.  Ein dritter E-Mail-Roman? Das war absolut undenkbar für mich. Ich MUSSTE etwas Neues schreiben, um nicht am Platz zu treten. Wer meine Sprache mag und es gerne spannend hat, wird auch „Ewig Dein“ mögen, da bin ich überzeugt.

KULTUR - 30.01.2012
presse_shaolin1_foto_michael_gebur.jpg Das Geheimnis der Mönche des Shaolin Kung-Fu
Geist, Körper und Natur zu vereinen, das ist das Ziel der Geistlichen aus dem berühmten Shaolin-Kloster am Fuße des Heilige Berges Song Shan in China. Dieses Kloster gilt als Geburtsstätte des Zen-Buddhismus, vor allen Dingen ist es jedoch für die geheimnisvollen Mönche des Shaolin Kung-Fu bekannt.


Mit einer Mischung aus Meditation und unglaublicher Körperbeherrschung scheinen sie so manche physikalischen Gesetze außer Kraft zu setzen und sorgten damit bereits bei über  3 Millionen Besuchern auf 4 Kontinenten für Staunen und große Augen. Selbst Holz oder Eisen ist nicht zu hart für ihre Köpfe, sie liegen auf Speeren und gehen über messerscharfe Klingen, sie springen scheinbar schwerelos meterhoch und werfen eine Nadel durch eine Glasscheibe.
Auch in der neuen Show werden diese Künste in altgewohnter Perfektion präsentiert, dargestellt von einer Gruppe, bestehend aus 14 Mönchen und Meistern, angeführt vom 75-jährigen Altmeister des Tempels und einer Gruppe von Shamis (Jungmönchen).
Zwei Stunden lang werden die Zuschauer in die geheimnisvolle Welt chinesischer Philosophie und Mythologie, in die Weisheiten des Zen-Buddhismus, aber vor allem in die fantastische Körperarbeit mit Qi, der körpereigenen Energie, geführt.

KULTUR - 30.01.2012
Portrait Gabriele Deutsch Kopie.JPG „Die Liebe ist das Einzige, woran ich glaube.“
Gabriele Deutsch, geboren in Steyregg, Schauspielerin, Regisseurin, Autorin, Sprecherin in Hörspielen und Filmen, ausgezeichnet mit dem Bühnenkunstpreis 2006 des Landes OÖ, ist am 15. Februar im Brucknerhaus Linz in „Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende“ zu erleben. Im Gespräch mit der OBERÖSTERREICHERIN über Humor, Toleranz und Intimität.


Es geht im Stück um das Thema Ehe von zuckersüß bis bitterböse …
Ich versuche, die Ehe von mehreren Seiten zu betrachten, und da reicht die Palette von süß bis bitterböse gar nicht aus. Die Hälfte des Abends sind Lieder, die allein schon das Eheleben porträtieren. Immer mit einem Augenzwinkern, immer mit einem Schuss Humor.
Der Abend ist inspiriert von Texten u.a. von Kurt Tucholsky, Elke Heidenreich, Christine Nöstlinger.
Wie werden die Zuschauer die Aufführung erleben?
Hoffentlich berührt ... keine Ahnung (lacht). Ich wünsche mir, dass die Zuhörer so wie ich die Ehe mit Humor betrachten und versöhnlich und philosophisch. Die Frau im Stück feiert ihr 25-jähriges Hochzeitsjubiläum, sie kocht und erwartet Freunde und ihren Silberbräutigam, der Überraschungsgast – der Pianist, der damals vor 25 Jahren bei ihrer Trauung gespielt hat – ist schon da. Sie trifft die letzten Vorbereitungen und reflektiert dabei die letzten 25 Jahre.
Diese Frau ist eine Art Synthese aus erfundener Figur und eigener Persönlichkeit, man kann sich auf der Bühne selbst nie ganz rausnehmen.
“Für immer und ewig“ – ein Melodram, Komödie oder Tragödie?
Für immer und ewig – ein ewig festes Ziel – das unerschüttert bleibt in Sturm und Wogen (Shakespeare). Der Abend ist philosophisch komisch. Es hört sich vielleicht banal an, aber die Liebe ist das Einzige, woran ich glaube, das Einzige, was mich wirklich interessiert. Es gibt für mich kein Kunstwerk, kein Gemälde, keine Literatur, keine Oper ohne Liebesgeschichte. Die Liebe ist für mich die faszinierendste Erscheinung der menschlichen Existenz. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zwei Dinge unser Leben bestimmen: Liebe und Angst. Und ich lasse mich mehr durch die Liebe inspirieren.
KULTUR - 28.11.2011
quadriga Kopie.JPG Weihnachtlicher Musiksommer Bad Schallerbach
Die Weihnachtszeit soll neu „beschallt“ werden – und das gelingt mit Gerhard Polt und Whyrauch bei „Dröhnend stille Weihnachtsmusik“ am besten.


Die Musik zum Weihnachtfest wurde einmal ganz neu interpretiert: Traditionelle Weihnachtslieder wurden in unterschiedlichen Stilen bearbeitet und interessant und  verschiedenartig instrumentiert.  Die Einflüsse aus den unterschiedlichsten musikalischen Genres, beispielsweise  Jazz, Klassik, Blues, freie Improvisationen, machen den Abend besonders spannend und abwechslungsreich. „Dröhnend stille Weihnachtsmusik“ von Gerhard Polt und Whyrauch findet am Mittwoch, 7. Dezember, 19.30 Uhr, im Atrium Europasaal Bad Schallerbach statt, Eintritt ist 25 Euro.
Wenn die kalten Wintertage düster hereinbrechen, verbreitet das „Quadriga Consort“ wohlige Weihnachtsstimmung mit jahrhundertealten, lange vergessenen Carols: Wiederentdeckt und für altes Instrumentarium rekonstruiert und arrangiert, fügen sich ruhig besinnliche und schwungvoll heitere Stücke zu einem Programm, das eine Zeitreise in längst vergangene Tage erleben lässt und auf wundersame Weise in uns das Gefühl der Friedlichkeit, des Staunens und der Vorfreude auf Weihnachten erweckt. Quadriga Consort findet am Sonntag, 18. Dezember, 16.00 Uhr, in der evangelischen Kirche Wallern statt, Eintritt ist 16 Euro
KULTUR - 28.11.2011
DSC01943 Kopie.JPG „Geld macht nicht glücklich“
Unter dem Titel „Sind Mönche die besseren Manager“ berichtete der bekannte Zisterziensermönch Professor Pater Dr. Karl Wallner (47) vom Stift Heiligenkreuz im Rahmen einer VKB-Bank-Veranstaltung, was man in Sachen Management und Führungsstil von Mönchen lernen kann. Im Gespräch mit der OBERÖSTERREICHERIN über den Welthit ‚CHANT’, die neue CD, Frauen im Priesteramt, Sexualität und den Sinn des Lebens.


Sind Mönche die besseren Manager?
Wenn man nur den irdischen Erfolg sieht, dann können Klöster genauso Schiffbruch erleiden wie Unternehmen. Wenn man aber Erfolg definiert als Freude am Leben und nicht nach dem Kontostand, dann sind wir die erfolgreicheren Manager. Geld kommt und vergeht. Geld macht nicht glücklich. Wertvoll ist das Leben, das einen Sinn hat, und wenn man einen Menschen hat, für den es sich lohnt zu leben.
Heute sind Manager entzaubert, sie werden geradezu dämonisiert?
Die Dämonisierung ist genauso falsch wie die Vergötterung. Das Wichtigste ist für einen Manager, dass er innere Werte hat, sonst wird er zum skrupellosen Abschöpfer zu seinen eigenen Gunsten. Es entscheidet sich alles an der inneren Einstellung – hier hat der christliche Glaube Werte zu bieten. 
Nach Ihrem Welthit CHANT – Music for Paradise mit über einer Million verkaufter Tonträger erscheint am 4. November CHANT – Amor et Passion mit 12 Gregorianischen Chorälen. Worum geht es? Es ist eine mitreißende musikalische Meditation. 16 jüngere Mitbrüder singen über die Liebe und Leidenschaft Gottes.
Warum geben Sie keine Konzerte? Arnold Schwarzenegger wollte uns zu einem Konzert mit seinem Privatjet nach Kalifornien einfliegen lassen, wir hatten Angebote für eine Deutschland-, England- und Japan-Tournee, die Wiener Stadthalle wollte uns haben, viele Konzerthäuser. Wir hätten Millionen verdienen können. Die Musik auf unserer CD ist unser heiliges Gebet, deshalb machen wir keine Tourneen.
Frauen im Priesteramt, dafür plädiert Helmut Schüller von der Priesterinitiative und leitet die Gleichheit von Mann und Frau von der Bibel ab? Priestersein ist ein Dienst. Christus war ein Mann und seine zwölf Apostel waren Männer. Die Kirche denkt daher: Frauen gehören vor dem Amt geschützt, denn Frauen ziehen sonst überall den Karren aus dem Dreck. Da wollen wir sie nicht auch noch instrumentalisieren. Kirche kommt in der Lebenswelt vieler Menschen oft nur mehr am Rande oder negativ vor. Daran sind wir auch selber schuld. Wir reden zuviel über uns selbst und zu wenig über Gott
KULTUR - 27.10.2011
Mix quer1 Kopie.JPG Welcome to Burlesque!
Erleben Sie im glamourösen Ambiente die neue faszinierende und mitreißende Inszenierung des „Diner Fantastique“!



Diner Fantastique verspricht auch in diesem Winter eine gleichermaßen faszinierende und beeindruckende Show mit genialen Illusionsmomenten, verblüffenden und schwindelerregenden Kraft-akrobatikeinlagen, mitreißendem Stepptanz und amüsanter Komik. Im Gegensatz zur mystischen Atmosphäre des Vorjahres, wo die Besucher in eine geheimnisvolle Welt entführt worden sind, erwartet sie heuer ein funkelndes, leuchtendes und prickelndes Spektakel, unter dem Motto „Welcome to Burlesque“.Ein außergewöhnliches 3-Gang-Gourmet-Menü mit perfekt arrangierten Details verspricht zusätzlich ungeahnte Gaumenfreuden, während Ihnen zwischen den Gängen Topstars aus den besten Zirkus- und Showprogrammen der Welt ihre Künste präsentieren werden.
KULTUR - 27.10.2011
Holland_Roger Kopie.JPG Bigband-Star swingt wieder
Im Frühjahr 2012 geht der deutsche Pop- und Swingstar Roger Cicero mit seinem neuen Album „In diesem Moment“ auf Tour – live am 11. April in der Arena Linz zu erleben.




Über 300 Konzerte und drei platin-dekorierte Alben in nur drei Jahren. Eine Million verkaufter Tonträger und ausverkaufte Tourneen. Für die Arbeit an seinem vierten Album „In diesem Moment“ hat Roger Cicero die hohe Schlagzahl etwas verringert und sich eine Weile aus dem aufgeregten Betrieb herausgezogen. Er hat Songs geschrieben, an vielen Stellschrauben gedreht. Nach der langen Zeit im Studio erschien das neue Album am 28. Oktober. Im Frühjahr 2012 ist Roger Cicero & Big Band auch in Österreich live zu erleben – am 11. April in der Tips-Arena Linz. „Es war einfach Zeit für eine Zäsur. Mal ein paar Träume erfüllen, eine abendfüllende Show auf dem legendären Montreux-Jazz- Festival spielen“, erzählt der 41-jährige Cicero. Oder ein gemeinsames Konzert mit dem britischen Pianisten Jools Holland unter dem Titel „Jools Holland & Friends“ im Linzer Posthof gestalten (22. September). Dabei schaffte es der Hamburger Pop- und Swingstar Cicero, die Zuschauer zum Mittanzen zu bewegen, begleitet von der Boogie-Queen Ruby Turner mit ihrer unglaublichen Soulstimme.
KULTUR - 03.10.2011
Nina Proll.jpg Von Zuwanderer-Fantasien und armen Mädchen
Der Musiksommer Bad Schallerbach bietet auch im Herbst Kulturgenuss vom Feinsten. Für richtig Frauenpower sorgen Ulrike Beimpold und Nina Proll mit ihren musikalischen Auftritten.


"Zuwanderer Fantasie“ heißt das Programm von Ulrike Beimpold und dem CrossNova Ensemble, sozusagen ein rot-weiß-rotes „Quo vadis“ zwischen Ahnen-Polka und Döner-Walzer. Nachdenklich, humorvoll, poetisch! Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Schubert, Haydn, Brahms und Liszt. Freitag, 14. Oktober, 19.30 Uhr, Atrium Europasaal Bad Schallerbach, Eintritt: 21 Euro (zugunsten des Rotary-Club Wels Burg). Ein Benefiznachmittag für das Projekt „Alalay“ findet am 16. Oktober im Rahmen des Musiksommers statt. Mit Live-Musik von jungen Musikern des bolivianischen Straßenkinderorchesters und den österreichischen Salonisten, die Musik aus Südamerika zum Besten geben. Die Moderation übernimmt Walter Witzany (ORF Oberösterreich). Sonntag, 16. Oktober, 15.30 Uhr, Atrium Europasaal Bad Schallerbach, Eintritt frei. Benannt nach dem Liederzyklus „Lieder eines armen Mädchens“, den Friedrich Hollaender in den 20er Jahren für seine erste Frau komponiert hat, beschäftigt sich dieser etwas andere Liederabend mit dem Schicksal der unteren Zehntausend. Es singt Nina Proll; begleitet wird sie vom „Trio de Salòn“ mit Peter Gillmayr auf der Violine, Andrej Serkov am Akkordeon und Markus Kraler am Kontrabass.
KULTUR - 03.10.2011
_MG_0631_Rebekka_by_Tina_ Kopie.JPG „Es war himmlisch, mit ihnen zu musizieren“
Die norwegische Sängerin Rebekka Bakken (*1970) bewegt sich mit ihrer Drei-Oktaven-Stimme spielerisch zwischen akustischem Folk, Blues, Jazz und Pop. Mit „September“ ist ihr ein weiteres exzellentes Album mit zwölf schnörkellosen Songs gelungen. Am 1. Februar 2012 ist Bakken im Posthof Linz zu erleben. Im Interview mit der OBERÖSTERREICHERIN.


Die Melancholie in den Liedern deines neuen Albums „September“ (erschien am 16. 9. 2011, Anm.) bezieht sich auf den Anfang vom Ende der Dinge, wie du sagst. Melancholie in dem Sinn, sich auch mal mit  „Freude“ dem Traurigsein  hingeben zu dürfen. Aber ich würde  weder das Album noch den Monat September, oder wenn Dinge enden, als besonders traurig oder  melancholisch beschreiben. Veränderungen sind ja an sich nie nur gut oder nur schlecht. Gelingt es dir, alle Themen, die dir am Herzen liegen, auf ein Album zu bringen? Manchmal zeigen die Themen, wie es gerade in mir aussieht oder worauf ich hören sollte. Du schreibst sehr viele Songs, manchmal fünf pro Monat. Fällt dir das Komponieren leicht? Ja und nein, wenn ich gerade in einer kreativen Phase bin, kommen die Ideen von allein und auch die Musik dazu. Aber es gibt auch Zeiten, wo gar nichts geht. Wie entstehen deine Lieder – wie die lebenslustigen Pop-Grooves „Driving“,  „Girl Next Door“ oder der Ohrwurm „Never Been To Paris“? „Girl next door“ ist ein Song über eine Nachbarin. Das Lied habe ich geschrieben, um sie bei einem Konzert zu überraschen, nachdem sie so gerne Partys feiert. „Never been to Paris“ ist ganz anders. In meinem Leben tauchte plötzlich ständig „Paris“ auf: einmal als Name des Hundes eines Freundes, den ich sehr vermisste, ein anderes Mal, als ich in Paris in einem schrecklichen Hotel war und träumte, in Paris zu leben. Alle diese Eindrücke ergaben schließlich diesen Song mit seiner ganz eigenen Story und Bedeutung. Den Hit „Forever Young“ hast du schon als 14-Jährige geliebt? Ja, ein wirklicher Hit, nicht wahr? Ich liebe ihn bis heute.
KULTUR - 29.08.2011
larible_gensi_3 Kopie.JPG Circus Roncalli feiert Geburtstag in Linz
Nach dem sensationellen Publikumserfolg 2009 kommt er 2011 wieder zurück nach Österreich.




Chef Bernhard Paul hat in seiner Manege wieder jede Menge großartiger Artisten versammelt, und so werden wohl Roncalli-Urgesteine, wie Publikumsliebling und Clown David Larible und dessen Partner Weißclown Gensi, wohl garantiert wieder für einige Lachsalven in der Arena sorgen. Staunende Gesichter garantiert im Gegenzug dazu der bulgarische Muskelmann Encho Keryazov, der sich nach seinem verletzungsbedingten Ausfall 2009 ganz besonders auf Österreich freut. Ebenfalls mit dabei: Der dehn- und biegbare „Kautschukmensch“ Andrey Romanovsky aus der Ukraine, das ungarische Ehepaar Richter, die mit ihrer spektakulären „Horse Evolution Show“ auftreten, einem Dressurakt, für den es in Monte Carlo mit dem „Goldenen Clown“ ausgezeichnet wurde. Die „Azzario Sisters“, ein Schwesternpaar aus Spanien, schaffen es in der Manege, alle Gesetze der Schwerkraft außer Kraft zu setzen, während Jemile Martinez, ein junger englische Jongleur, seine Geschicklichkeit beim Balancieren von Fußbällen unter Beweis stellen wird. Sie und viele andere hochkarätige Künstler machen den Circus Roncalli zu dem, wofür er seit 35 Jahren berühmt ist: einem der besten und beliebtesten Circus-Unternehmen Europas.


DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost 3 x 2 Karten für die Vorstellung am 22. November 2011 (20 Uhr) des Circus Rincalli auf dem Urfahraner Marktgelände. Schicken Sie uns bitte ein E-Mail mit Betreff „Roncalli“ an gewinnspiel@neu-media.at. Einsendeschluss ist Dienstag, 27. September 2011.
KULTUR - 29.08.2011
bauernschach01 Kopie.JPG „Ich war ein glühender Georg-Danzer-Fan“
Thomas Stipsits (28) hat sich in wenigen Jahren zu einem Großmeister des Kabaretts entwickelt. Der ‚Beute-Burgenländer’ obersteirischer Herkunft und Neo-TV-Star spielt in seinem neuen Kabarettprogramm „Bauernschach“ mit Leidenschaft seine Stärken und zahlreichen Talente als Schauspieler und Musiker mit pointiertem Witz voll aus. Am 28. September im Alten Schlachthof Wels. Im Gespräch mit der OBERÖSTERREICHERIN über Politiker, durch die Hölle gehen und blind verstehen.



Mit „Bauernschach – ein Winterthriller“ krönst du deine bisherige Kleinkunstkarriere. Wie bist du zum Kabarett gekommen?Über das Jugendtheaterspielen. Dann haben mich meine Eltern zu ‚Hader im Keller’ mitgenommen und anschließend wusste ich: Das möchte ich auch machen.War dir dieser Beruf, diese Berufung gegeben?Eher Berufung, denn ich bin ja in der glücklichen Lage, das zu tun, was ich will, und nicht das, was ich muss.Dein neues fünftes Solo “Bauernschach“ beginnt mit der Suche nach einem urigen Haus im Grünen. Das findet sich in Stinatzerberg und in dessen Keller ein verstaubtes Schachbrett. Ein skurriles Horrorszenario beginnt. Von wem stammt das Buch?Es gibt eine Reihe von Co-Autoren - Markus Oezelt, Willi Ganster, Andi Peichl. Das Grundkonzept stammt von meinem Vater und mir. Wir schreiben die Programme immer gemeinsam.In der Story betrachtest du die heutige Gesellschaft. Vergeht einem Kabarettisten nicht manchmal das Lachen beim Blick auf die Politik?Ja klar. Deshalb kommen ja namentlich keine Politiker vor, im Gegenteil, die Figuren, die auftauchen, vertreten alle eine politische Ansicht. Das finde ich eigentlich spannender als einfach Politiker durch den Kakao zu ziehen. Es ist auch immer gefährlich, denn wenn ich das Rezept hätte, wie es gehen würde, warum mache ich es dann nicht?
KULTUR - 28.06.2011
Daniela fally .jpg Ein Sommer voller Musik
Der Musiksommer Bad Schallerbach macht seinem Namen auch in diesem Jahr alle Ehre. Intendant Peter Gillmayr hat Monat für Monat ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Für sommerlichen Musikgenuss sorgen im Juli und August unter anderem das Upper Austrian Jazz Orchestra, Sopranistin Daniela Fally und Fanfare Ciocarlia, das schrägste Blechorchester der Welt.
Konzert mit dem Kurorchester.
Sonntag, 3. Juli, 15.30 Uhr, Atrium Hof Bad Schallerbach, Eintritt frei.
Weitere Termine: 17., 24. und 31. Juli sowie 7., 14., 21. und 28. August

Upper Austria Jazz Orchestra mit Tini Kainrath und Ali Gaggl, Titel des Abends: In memoriam Fritz Sompek.
Freitag, 8. Juli, 19.30 Uhr, Atrium           Europasaal Bad Schallerbach, Eintritt: 19 Euro.

„Birds of Vienna“ mit Helmut Jasbar.
Samstag, 16. Juli, 19.30 Uhr, Atrium Europasaal Bad Schallerbach, Eintritt: 14 Euro.

Österreichische Kirchenmusik mit Concilium Musicum Wien.
Samstag, 23. Juli, 19.30 Uhr, evangelische Kirche Wallern, Eintritt: 14 Euro.

Konzert mit Fanfare Ciocarlia, dem schrägs-ten Blechorchester der Welt.
Freitag, 29. Juli, 19.30 Uhr, Atrium Europasaal Bad Schallerbach, Eintritt: 20 Euro.

Filmmusik mit der Pomazer Jugendblas-kapelle (Ungarn).
Samstag, 30. Juli, 15.30 Uhr, Atrium Europasaal Bad Schallerbach, Eintritt frei.

„Der zauberhafte Pan“ mit der Austrian Baroque Company.
Samstag, 6. August, 19.30 Uhr, evangelische Kirche Wallern, Eintritt: 15 Euro.

„Mozart-Serenade“ mit dem Ensemble     Octogon.
Samstag, 13. August, 19. 30 Uhr, Atrium Europasaal Bad Schallerbach, Eintritt: 14 Euro.

„The Clarinotts“ feat. Christoph Traxler.Dienstag, 16. August, 19.30 Uhr, Atrium Europasaal Bad Schallerbach, Eintritt: 17 Euro.

„Trombonisti Italiani“.
Samstag, 20. August, 19.30 Uhr, evangelische Kirche Wallern, Eintritt: 13 Euro.

„Jazz at the Philharmonic“ mit Instrumentalsolisten der Wiener Symphoniker.
Donnerstag, 25. August, 19.30 Uhr, Atrium Europasaal Bad Schallerbach, Eintritt: 13 Euro.

Konzert mit Sopranistin Daniela Fally und Matthias Lademann am Klavier, Rezitation: Manfred Schmid.
Samstag, 27. August, 19.30 Uhr, Atrium Europasaal Bad Schallerbach, Eintritt: 17 Euro.
KULTUR - 28.06.2011
Wolfgang Ambros Kopie.jpg Meet & Greet mit Austro-Stars!
Im Zuge des Festival-Sommers in Klam gastieren auch einige österreichische Showgrößen am Fuße der Burg. Mit „Die Oberösterreicherin“ können Sie die Stars des „Festivals der Österreicher“ hautnah backstage erleben!




Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah ist?
Neben vielen internationalen Stars wie       Bryan Adams, Zucchero, Joe Cocker oder Sunrise Avenue werden auch etliche Musiker auf Clam aufspielen, die eine bei weitem kürzere Anreise auf sich nehmen müssen. Ja, die heimische Musikszene ist auch in diesem Jahr auf der Burg würdig vertreten.  
Alleine das Kult-Stück „Der Watzmann ruft“ vereint viele österreichische Showgrößen am 29. und 30. Juli in der „LT1 Clam Arena". Die Kabarettisten Christoph Fälbl und Joesi Prokopetz sowie EAV-Sänger Klaus Eberhartinger werden mit ihrem Ensemble wieder das Rufen des Berges vernehmen, der den Buben der Bergbauernfamilie auf den berüchtigten Watzmann locken will. Die Musik zu diesem „Rustikal“ stammt übrigens von Austro-Barden Wolfgang Ambros, der mit seiner Nr.1 vom Wienerwald somit ebenfalls auf Clam vertreten sein wird.
Klaus Eberhartinger wird zwei Wochen später noch einmal auf der Burg aufspielen, diesmal allerdings gemeinsam mit seiner „Ersten Allgemeinen Verunsicherung“. Die EAV sind die Headliner beim Festival der Österreicher, wo auch Reinhold Bilgeri, Minisex und Johann K. gemeinsam mit Monti Beton für Stimmung sorgen werden.
Die EAV ist seit mehr als 30 Jahren ein fixer Bestandteil der österreichischen Musiklandschaft. Mehr als zehn Millionen verkaufte Tonträger machten Klaus Eberhartinger, Thomas Spitzer & Co zur erfolgreichsten österreichische Rockgruppe im gesamtdeutschen Sprachraum. Unzählige Hits im Laufe ihrer langjährigen Karriere zeugen davon, dass die Band  nach wie vor zu den österreichischen Topstars gehört. Kein Wunder, denn die Erste Allgemeine Verunsicherung versteht es wie kaum ein anderer Act, den Zeitgeist zu bannen und selbst Tabuthemen knallhart mit einem spitzbübisch musikalischen Lächeln aufzugreifen. Eine Auswahl ihrer größten Hits und Klassiker gibt es bei ihrem Best-of-Programm auf der Burg Clam zu hören und zu sehen.
Und nicht nur das: Drei glückliche Gewinner können jeweils mit einer Begleitperson backstage die Stars des „Festivals der Österreicher“ treffen und die EAV, Reinhold Bilgeri, Minisex, Johann K. und Monti Beton persönlich kennenlernen.
    Sabine Simmetsberger

KULTUR - 30.05.2011
01.jpg Hoffestspiele 2011
Von 17. Juni bis 17. Juli wird in Meggenhofen wieder in stimmiger Atmosphäre preislich leistbarer Kulturgenuss geboten. Dazu lockt auch noch das Angebot gehobener Gastronomie und das unverwechselbare Ambiente des alten Hofes.



Vom Blechhauf´n-Konzert zur spritzigen Komödie, vom Kabarett-Abend der Spitzenklasse zur  nicht minder hörenswerten Lesung mit Musik, von Jazz zur Klassik, von Shakespeare zu Mitterer, vom gestiefelten Kater bis zu Pluhar – seinem Anspruch auf Vielfältigkeit auf hohem Niveau wird der Verein „Theater Meggenhofen“ auch in der Spielsaison 2011 wieder mehr als gerecht.

Konzert: Da Blechhauf’n - “In vino veritas” 
17. Juni 2011, 20.30 Uhr
Burgenlands Parade-Boy-Blechband ist verwurzelt im Polka-Rhythmus, im Marschtritt oder im Walzertakt, im bodenständigen Blechblasen.
Kabarett: Thomas Maurer -
“Out of the dark”
18. Juni 2011, 20.30 Uhr
Das Showbiz ist mörderisch, sogar in Österreich. Während viele schon nach wenigen Jahren ausgebrannt in die Anonymität zurücksinken, blickt Thomas Maurer stolz auf 22 wunderbare, erfüllte Bühnenjahre im Dienste seiner geliebten Fans zurück.

Lesung: Thomas Glavinic
19. Juni 2011, 20.30 Uhr
Thomas Glavinic liest aus seinem neuesten Roman „Lisa”. Komisch bis zum bitteren Ende erzählt er vom unsichtbaren Grauen der virtuellen Welt. „Lisa” ist ein Meisterwerk zwischen Humor und Horror, ein Psychogramm des Grauens.
Musik-Theaterstück: Herzfleisch
22. Juni 2011, 20.30 Uhr
Eine Collage über die Brüder Schrammel von René Freund. Ein Pflichttermin für alle, die mehr über den Ursprung der “Schrammelmusik” wissen wollen.

Komödie: Was ihr wollt
24. und 25. Juni 2011, jeweils 20.30 Uhr
Komödie von William Shakespeare, gespielt vom Theater Poetenpack aus Potsdam.

KULTUR - 30.05.2011
064 Kopie.jpg Bon Jovi rocken Österreich
Bon Jovi sind eine der wenigen Bands, die es über Jahrzehnte hinweg geschafft haben, weltweit große Erfolge zu feiern. Auch heute, 28 Jahre nach der Gründung der Gruppe, sind sie nach wie vor nicht aus dem internationalen Musikgeschäft wegzudenken.




Mit ihrem aktuellen Album „The Circle“ sowie dem großen Erfolg ihres Greatest-Hits-Albums beweisen Jon Bon Jovi, Richie Sambora, David Bryan und Tico Torres einmal mehr, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Die Tonträger toppten einmal mehr die heimischen und internationalen Charts. Jetzt sind die vier wieder dabei, im Zuge einer ausgedehnten Tournee die Bühnen rund um den Erdball zu erobern.

Auf Welttournee
Eine monströse Bühne auf dem neusten technischen Stand der Technik mit riesigen Vidiwalls beweisen: Bon Jovi haben weder Kosten noch Mühen gescheut, als es darum ging, ein geeignetes Set für die laufende Welttournee zu finden. Bereits eineinhalb Jahre lang werden die Musiker  rund um Sänger Jon live alle Kontinente bespielt haben, ehe sie am 22. Juli im Wiener Happel-Stadion gastieren. Eine Woche später werden sie dann in Portugal ihr letztes Konzert geben, ehe sie sich in eine längere Pause verabschieden wollen.

Überraschungsprogramm
Was ein Bon-Jovi-Konzert wesentlich von den meisten anderen Rockshows unterscheidet: Keine Performance gleicht der anderen. Jeden Tag setzt sich Jon Bon Jovi höchstpersönlich auf seinen Hosenboden und überlegt sich die Setlist des jeweiligen Abends. Je nach Lust und Laune kann es aber auch passieren, dass noch zusätzliche Songs direkt auf der Bühne kurzfristig hinzugefügt werden oder es spontan  zu sonstigen Änderungen kommt.
Nur eines steht von vornherein fest: Ganz egal, wofür Jon sich entscheidet: Von alten Hits wie „Living On A Prayer“ oder „Bad Medicine“ bis hin zu den aktuellen Hits wie „No Apologies“ ist jeweils alles dabei, was das Herz eines Bon-Jovi-Fans begehrt.



DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost 1 x 2 „VIP DIAMOND RING EXPERIENCE”-Packages für das Konzert von Bon Jovi am 22. Juli 2011 Uhr im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Schicken Sie uns bitte ein E-Mail mit Betreff  „Bon Jovi“ an gewinnspiel@neu-media.at. Einsendeschluss ist Dienstag, 21. Juni 2011.
KULTUR - 30.05.2011
DSC_4883b[1] Kopie.jpg Musicalsommer mit Hair und Jekyll & Hyde
Zwei Musicalhits stehen im Juli und August auf dem Sommerspielplan des Linzer Landestheaters: das „Love & Rock”-Musical „Hair“ und die heimische Produktion „Jekyll & Hyde“.


Wenn der reguläre Spielbetrieb des Landestheaters in die Sommerpause geht, bringt das hochkarätige 56-köpfige Hair-Ensemble vom 5. bis 24. Juli  internationales Flair nach Linz. Premiere für das Stück der Blumenkinder und den Traum von einer friedlichen Welt mit vielen Ohrwürmern wie „Let the Sun shine in“ ist am 6. Juli.
Vom 28. Juli bis 14. August steht mit Frank Wildhorns Musical „Jekyll & Hyde“ erstmals eine Eigenproduktion auf dem Sommerspielplan. Partner des Landestheaters sind die Bruckneruniversität, die Musical Theatre Academy Puchenau (MTA) und das Ensemble Sonare Linz. Thomas Kerbl, Professor an der Bruckner-universität, produziert, Regie führt die 30-jährige Salzburgerin Magdalena Fuchsberger, die schon die Oper „Acis und Galathea“ am Landestheater inszenierte. Die musikalische Leitung übernimmt Landesmusikdirektor Walter Rescheneder. In der Doppelrolle ist Stefan Terdy zu erleben, der bereits in Bad Leonfelden und Steyr in „Jesus Christ Superstar“ begeisterte. Susanne Kerbl und Michaela Christl übernehmen weitere Hauptrollen. Die Choreografie stammt von Ilja van den Bosch und Daniel Morales Pérez.



DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost 2 x 2 Karten für „Hair“ am 17. 7., 19.30 Uhr, und 2 x 2 Karten für „Jekyll & Hyde“ für 11. 8., 19.30 Uhr, im Landestheater Linz. Schicken Sie uns bitte ein E-Mail mit Betreff „Hair“ oder „Jekyll & Hyde“ an gewinnspiel@neu-media.at. Einsendeschluss ist 30. 6. 2011.
KULTUR - 02.05.2011
curtain2 Kopie.jpg Brücken im Himmel
Das Linzer OK Offenes Kulturhaus setzt mit Höhenrausch.2 ab 12. Mai erneut einen Meilenstein: Auf den Dächern des OK wird die Lagune von Venedig inszeniert.
Die Schweizer Künstlerin Ursula Stadler baut auf dem Dach des Passage City Center ihre Installation „Lagune von Venedig“ auf – es ist eine von 40 Kunstprojekten rund um die Themen Luft und Wasser des „Höhenrausch.2 – Brücken im Himmel“ von 12. Mai bis 16. Oktober. Stadler drapiert aus der Lagune geborgene Boote, Bojen, Flaschen, Bälle, Zivilisationsmüll - 18.000 Objekte. Die berühmte Seifenblasen-Rauch-Installation „Nothing“ von Pipilotto Rist, die 1999 bei der Biennale in Venedig zu sehen war, ist im OK gelandet. Wolfgang Dorninger ist mit seiner Soundinstallation „Jenseits des Wassers“ ebenso präsent wie Katharina Lachner  bei der oö.  Landesgartenschau Ansfelden mit ihrem Fantasie-Kunstwald. Eva Schlegel, Kommissärin des Österreich-Pavillons für die Biennale Venedig 2011, lässt im Power Tower der Energie AG 500 Wetterballons schweben. Der Höhenrausch.1.-Holzsteg, auf dem während Linz09 250.000 Besucher gewandert sind, wird auf zwei Kilometer erweitert und hinein in Dachboden und Glockenturm der Ursulinenkirche führen.
Sieglinde Preidl

KULTUR - 02.05.2011
3_Gerhard Haderer Kopie.jpg „Ich möchte ein Antistar sein“
Gerhard Haderer, in Linz lebender hochkarätiger Karikatur-Künstler und gesellschaftskritischer Philosoph, bringt in ästhetisch unnachahmlicher Art und Weise aufs Papier, was die Menschen bewegt. Am 29. Mai 2011 feiert der mehrfach ausgezeichnete Cartoonist seinen 60. Geburtstag. Im Gespräch mit der OBERÖSTERREICHERIN.



Bis Ende April zeigte das Kunstmuseum Lentos im Rahmen des Linzer Nextcomic-Festivals in einem einzigen Raum großartige 32 Haderer-Werke. Eine kleine Schau?
Eine kleine, aber feine Schau in meiner Heimatstadt Linz. Vor der Haustür ist es ist immer ein bisschen vermintes Gebiet, weil ich damit rechnen muss, dass meine Verwandten, die ich in meinen Zeichnungen abgebildet habe,  in die Ausstellung kommen, und wenn sie sich wiedererkennen, werden sie ganz fürchterlich reagieren.

Bei der Ausstellungseröffnung sagte Achim Frenz (Leiter des Karikaturmuseums Frankfurt) „Haderer ist ein Superstar der Kunst weltweit!“. Stolz?
Nun, ich bin stolz darauf, dass Achim Frenz diese Ausstellung kuratierte und auch die Blätter ausgesucht hat. Er ist ein wirklicher Kenner, der aus der Neuen Frankfurter Schule kommt. Er hat über die österreichische Politik keine Ahnung und beschäftigt sich natürlich nicht mit der Biografie eines Herrn Molterer oder eines Herrn Grasser, so wie ich das mache, sondern hat einen wesentlich radikaleren Zugang.

Als kritischen Geist, einen der renommiertesten, souveränsten und berühmtesten Karikaturisten in Österreich und darüber hinaus lobt Sie Lentos-Direktorin Stella Rollig.
Was meine Arbeit angeht, ist noch nie so etwas wie Stolz aufgekommen, weil für mich das wirkliche Abenteuer das noch nicht gezeichnete Blatt ist. Ich bin nicht derjenige, der in der Retrospektive herumwühlt und seine alten Blätter um sich sammelt, sondern das genaue Gegenteil.
Im Lentos war das überdimensionale Haderer „Lachende Priester“ zu sehen. Aussage?
Mein 2002 erschienenes Buch „Das Leben des Jesu“ löste heftige Reaktionen der katholischen Kirche aus. Ich wurde dafür in Griechenland sogar verurteilt. Das ist acht Jahre her, die Kirche kommt in meinen Zeichnungen immer wieder vor, aber es ist kein zentrales Thema. Ich habe einfach  keine Lust mehr, mich mit den ständigen Skandälchen oder Skandalen dieses Vereins auseinanderzusetzen, sondern ich schaue mir diese sehr wohlgenährten Brüder aus einer entspannteren Perspektive an. Das Bild ist für jeden beliebig interpretierbar.

Ihre Beziehung zum Katholizismus?
Ich bin katholisch aufgewachsen, meine naive Gläubigkeit ist mir im Laufe der Jahre abhanden gekommen. Ich bin Agnostiker, wie jeder vernünftige Mensch.

Alle Bereiche der Gesellschaft sind Thema Ihrer Karikaturen, ob Politik, Religion, Sport, die Nazis oder Herr und Frau Österreicher. Das Lieblingsthema?
So etwas gibt es nicht. Das Leben ist sehr vielfältig, ich liebe die Menschen, es sind Leute wie du und ich, die ich mir sehr gerne vorknöpfe. Der wichtigste Blick ist für mich der über die eigene Schulter in den Spiegel.

KULTUR - 25.03.2011
CGUMPR~2 Kopie.jpg Star-DJ David Guetta in Linz
David Guetta zählt zu den gefragtesten DJs der Welt. Durch die Zusammenarbeit mit großen Stars der Musikszene, wie Rihanna, Kelly Rowland oder Kid Cudi, aber auch mit einer guten Spürnase für junge Talenten wie Makeba oder Wynter Gordon machte der Franzose sich einen Namen und ist inzwischen Stammgast der heimischen und internationalen Charts.


Nummer-eins-Hits wie One Love, Memories oder Club can´t handle me brachten ihm weltweite Erfolge ein. „Ich kann es nicht glauben, dass ich zwei Jahre in Folge einen Grammy gewonnen habe", freut sich Guetta über seinen neuesten Clou, nachdem er 2011 wieder mit dem Preis ausgezeichnet wurde. Er ist jedoch bereits seit mehr als zwanzig Jahren im Musikbusiness tätig und ist inzwischen schon lange nicht mehr nur als House-DJ, sondern auch als Produzent gefragt. Seine Musik überschreitet die Grenzen der elektronischen Musik.

KULTUR - 25.03.2011
08.jpg „Wenn der Groove stimmt, ist es egal, in welchem Land wir sind.“
Seit 21 Jahren rückt das oberösterreichische Pop-Duo Attwenger der alpenländischen Musik gehörig zu Leibe: Stampfender Alpen-Polka-Punk, Österreich-Rap oder Rock-Groove gequetscht und getrommelt plus rotzig-witzige Gstanzln. Sie sind weit herumgekommen – von Sibirien bis Simbabwe, von Vietnam bis Mexiko. In Europa hat die Band Kultstatus. Markus Binder (48) und Hans-Peter Falkner (44) im Interview mit der OBERÖSTERREICHERIN.


Von wo stammt der Name Attwenger?
Er kommt von einem Gstanzl, nachzuhören auf der CD „Most“. Da wird ein Tischler namens Attwenger besungen.

Euer erstes Konzert gabt ihr an einem Apriltag 1990 um drei Uhr morgens in Wien. Wirklich?
Ja, am 13. April 1990 in der Wiener Arena nach der Hardcoreband Spermbirds. Bleibt unvergessen!
Attwenger spielt seit 1991 eine unnachahmliche Mischung aus Beat und Folklore. Wo bewegt sich euer Liedgut?
Wir fischen in allen Gewässern, die für uns leiwand sind. Mixen, tauschen, verschachteln und kombinieren kreuz und quer. Es gibt keine Grenzen.

Ihr räumt mit dem volkstümlichen Musikantenstadl-Klischees auf. Wie würdet ihr euch betiteln?
Das GrooveSlangPunkDuo Attwenger spielt auf flux Rock’n’Roll & Swing, Turbopolka & Speedlandler, Synthie & Geschichten, Brass & Kantri, Dschakkabum und gelegentlich auch langsam.

Aus welcher Region kommen die Gstanzln?
Von Bayern bis Wien. Die schärfsten sind aus dem oberösterreichischen Alpenraum.

War die Linzer Stadtwerkstatt für eure musikalische Entwicklung wichtig?
Ja, in gewisser Weise schon, weil wir uns dort kennen gelernt haben. Die Stadtwerkstatt war und ist für die Stadt Linz als kultureller Hotspot wichtig.


KULTUR - 01.03.2011
CT31060 Kopie.jpg Umjubelte „La Cenerentola“
Viel Applaus für witzige Landestheater-Produktion „La Cenerentola“ (Aschenbrödel) von Gioachino Rossini



Der 24-jährige Rossini hat seine quirlige Version des „Aschenputtel“-Märchens in nur wenigen Wochen komponiert. 1817 in Rom uraufgeführt, wurde die Oper dank ihrer poetisch-komischen Geschichte und der mitreißenden Musik voll traumschöner Arien und virtuoser Ensembles zu einem großen Erfolg für den Komponisten.
Die köstliche, poetische Neuinszenierung von Rossinis Meisterwerk im Großen Haus im Linzer Landestheater gelang vortrefflich – ein spritziges, perfektes Spiel mit vielen Pointen. Mit Vergnügen fügte sich das kongeniale Bühnenensemble ins ausgefeilte Regiekonzept von Adriana Altaras. Aus dem Ensemble ragte in der Titelrolle Katerina Hebelkova als Cenerentola mit großartiger sängerischer Leistung heraus. Das übrige Ensemble überzeugte stimmlich und zeigte ihre komödiantische Seite. Riesenapplaus!


DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost 3 x 2 Karten für die Aufführung am 19. 3., 19.30 Uhr, im Landestheater Linz. Schicken Sie uns bitte ein E-Mail mit Betreff „La Cenerentola“ an gewinnspiel@neu-media.at. Einsendeschluss ist 11.3.2011.
KULTUR - 01.03.2011
PANDA Tellerjonglage  Kopie.jpg Im Zeichen des Panda
Der Chinesische Nationalcircus steht für spektakuläre und poetische Einblicke in die Mythologie Chinas.


Wie kein anderes Kulturprojekt hat der Chinesische Nationalcircus Brücken zwischen der europäischen und chinesischen Kultur bauen können.
Die aktuelle Tour der asiatischen Ausnahmekünstler steht ganz im „Zeichen des Panda“.

Die neue Show erzählt die  Geschichte des Pandabären in China und chinesische Geschichten über das Tier. Gekoppelt mit der gelebten Einheit von Körper, Geist und Seele der legendären Artisten werden diese bestimmt auch das oberösterreichische Publikum wieder in ihren Bann ziehen.
Chinesischer Nationalcircus „Im Zeichen des PANDA“ – TOUR 2011
6. April 2011,  20:00 Uhr, Linz, Tips-Arena

DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost 2 x 2 Karten für die Aufführung des Chin. Nationalcircus am 6. April 2011, 20:00 Uhr, in der Tips-Arena in Linz. Schicken Sie uns bitte ein E-Mail mit Betreff  „Nationalcircus“ an gewinnspiel@neu-media.at. Einsendeschluss ist Dienstag, 22. März 2011
KULTUR - 01.03.2011
gilli5.jpg Neun Monate musikalische Vielfalt
Der Musiksommer Bad Schallerbach startet in diesem Jahr in seine 16. Saison. Im Gespräch mit der OBERÖSTERREICHERIN erklärt Intendant Peter Gillmayr, wie er neue Publikumsschichten ansprechen möchte und wo das Erfolgsgeheimnis der Veranstaltungsreihe, die insgesamt neun Monate musikalische Vielfalt bietet, liegt.



Worauf dürfen sich die Zuhörer in diesem Jahr beim Musiksommer Bad Schallerbach freuen?
(lacht) Auf sehr viele wunderbare Veranstaltungen. Der Musiksommer steht für neun Monate höchste Qualität, enorme Vielfalt und kreative Programmgestaltung. Mit einer etwas anderen Schiene und Gruppen, wie den Neuwirth Extremschrammeln und Global Kryner, möchten wir auch ein neues, jüngeres Publikum ansprechen.

Worauf achten Sie bei der Programmgestaltung besonders?
Die Mischung muss stimmen. Viele Gruppen waren noch nie in Österreich zu hören. Zum Beispiel die russische Formation „Talisman“, die New Gipsy Art zu uns bringen wird. Auf der anderen Seite gibt es das Kurorchester Bad Schallerbach, das ein Publikumsmagnet ist und jeden Sonntag bei ihren Konzerten 500 Gäste anzieht.

Worin liegt das Erfolgsgeheimnis des Musiksommers Bad Schallerbach?
Zu den Besonderheiten zählen auf alle Fälle die unzähligen Eigenproduktionen unserer „Ensembles in residence“ – Oper, Operette, Klassik und auch Tango. Diese Ensembles haben sich in der Geschichte des Musiksommers entwickelt und spielen nun europaweit Konzerte. Das ist eine Riesenwerbung für uns. Außerdem bin ich sehr stolz auf die Erfolge junger Künstler, die bereits seit früher Jugend zu unseren ständigen Gastkünstlern zählen. So wurde der 25-jährige Ingolf Wunder beim weltweit bedeutendsten Klavierwettbewerb sensationeller Zweiter. Damit ist er der erste österreichische Preisträger und zugleich erster deutschsprachiger Preisträger seit 1937. Oder Andy Ottensamer, der mit erst 21 Jahren Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker ist.


Mehr Information
Den Auftakt zum diesjährigen Musiksommer Bad Schallerbach macht die OÖ. Brassband mit dem Konzert „World Brass Sound – von Österreich bis Südafrika“ am 7. April.
Tipp: Der Halbpreispass 2011 für den Musiksommer ist mit 35 Euro Österreichs günstigstes Kultur-Abo. 
Mehr Informationen zum Programm sowie Kartenreservierung:
www.musiksommerbadschallerbach.at
info@vitalwelt.at
Tel. 07249/42071

KULTUR - 01.02.2011
pressefoto_tj_story_web_1.jpg Von artgerechter Männerhaltung bis Musikkult
Das Linzer Varieté-Theater Chamäleon wurde mit Anfang des Jahres in „Theater in der Innenstadt“ umbenannt. Der Name ist neu, das Programm bewährt unterhaltsam und abwechslungsreich.



Die kultige Musikkomödie „Die Tom Jones Story“ (Bild) steht im Februar auf dem Spielplan. Mit neuer Lichtshow und neuen Kostümen wird die Lebensgeschichte des legendären Tigers erzählt. In den Hauptrollen: Nik Raspotnik und Julia Preglau. 17., 18. und 19. Februar, Beginn: 20 Uhr.

Einen Abend mit Lachgarantie, Weißwurst und Weißbier bietet „Karl Valentinstag“ mit dem bayerischen Urgestein Peter P. A. Heidinger. Seit mittlerweile 23 Jahren schlüpft er in die Rolle des zeitlosen Humoristen Karl Valentin – und das mit viel Engagement und Erfolg. 10., 14. und 24. Februar,                    Beginn: 19.59 Uhr.

Wenn die Linzer Psychologin Isabella Woldrich über Beziehungen spricht, bleibt kein Auge trocken. Ihr interaktives Vortrags-Kabarett trägt den viel sagenden Titel „Artgerechte Männerhaltung“. Damit sind ihr viele Lacher garantiert – und das eine oder andere Aha-Erlebnis bestimmt auch.
11. und 16. Februar, Beginn: 20 Uhr.
KULTUR - 01.02.2011
Kaya Yanar.jpg Deutschlands Comedy-Stars in OÖ
Die deutsche Comedy-Szene ist auch bei uns allgegenwärtig. So wie einst Spaßvögel wie Otto Waalkes bringen heute die neuen deutschen Comedy-Stars auch das österreichische Publikum zum Lachen.



Die deutschen Privatsender liefern sie uns beinahe täglich in die heimischen Wohnzimmer: Die neue deutsche Comedy-Szene erfreut sich auch hierzulande großer Beliebtheit. Zwei der zurzeit erfolgreichsten Spaßmacher werden in den nächsten Wochen ihre aktuellen Programme in der Linzer Tips-Arena (ehem. Intersport Arena) präsentieren.

In Kaya Yanars neuer Show „All-inclusive!“ sind sie ALLE dran, wirklich ALLE! Italiener, Spanier, Franzosen, Holländer, Schweden, Engländer, Inder ... und nicht zu vergessen die Deutschen. All-inclusive eben.
Der sympathische Deutsche mit türkischer Abstammung zeichnet sich neben seiner großen Vielfältigkeit und Spontanität vor allem mit seinem sprachlichen und mimischen Talent aus, - und mit dem besonderen Auge für die kleinen Skurrilitäten des Alltags. In „All-inclusive!" bleibt Kaya Yanar seinem Erfolgsrezept treu: Mit ironischen Beobachtungen über Kulturen, Nationen und Sprachen hält er der Gesellschaft einen Spiegel vor, der bestimmt auch sein oberösterreichisches Publikum am 18. März 2011 zum Lachen bringen wird.




 DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost 3 x 2 Karten für das Konzert von Kaya Yanar am 18. März um 20 Uhr in der Tips-Arena in Linz. Schicken Sie uns bitte ein E-Mail mit Betreff  „Kaya Yanar“ an gewinnspiel@neu-media.at. Einsendeschluss ist Dienstag, 22. Februar 2011.
KULTUR - 01.02.2011
Unheilig 1.jpg Starrummel auf der Burg Clam
Der Festival-Sommer auf der Burg Clam wirft schon jetzt seinen Schatten voraus - und zwar einen besonders großen ...


… denn die Top-Acts, die bereits jetzt als fixe Größen für einen Auftritt am Fuße der Burg Clam gewonnen werden konnten, können sich sehen lassen:

Der kanadische Superstar Bryan Adams wird am Donnerstag, dem 14 Juli 2011, mit seiner Band aufspielen. Hits wie „Summer of ´69”, „Can´t Stop This Thing We´ve Started”, „(Everything I Do) I Do It For You”, oder  „Thought I´d Seen Everything”, machten ihn zu einem der größten Songschreiber und Interpreten unserer Zeit. Seine österreichischen Fans können sich auf eine Rockshow freuen.

Unheilig sind wohl unumstritten die Aufsteiger des vergangenen Jahres, dabei gibt es die Gruppe um den charismatischen Sänger, der sich „Der Graf“ nennt, bereits seit einem Jahrzehnt. Die kraftvoll instrumentierte Musik der Band, die eindringlichen Texte über existenzielle menschliche Erfahrungen wie Liebe und Abschied, vorgetragen mit der tiefen, markanten Stimme des Sänger berühren inzwischen Millionen von Menschen. Sie werden 2. Juli 2011 im wunderschönen Ambiente der Burg Clam aufspielen.

Zucchero konnte ebenfalls für einen Auftritt auf der Burg Clam gewonnen werden. Er wird am Freitag, dem 24. Juni 2011,  seine vielen Hits wie „Senza una donna“ oder „Wonderful World“ zum Besten geben und obendrein noch neue Songs aus seinem aktuellen Album „Chocabeck“ präsentieren.
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KULTUR - 29.11.2010
gupta_mic.jpg Ein halber Himmel
Das OK Offenes Kulturhaus OÖ präsentiert mit Shilpa Gupta eine der wichtigsten indischen Künstlerinnen der Gegenwart.





Ein Querschnitt ihrer jüngsten Arbeiten sowie eine mit dem Linzer OK produzierte neue Installation geben Einblick in das Werk der jungen (*1976) in Mumbai (Indien) lebenden Künstlerin. Die neue Arbeit ist eine interaktive Klanginstallation, ein „Haut-Globus“, der durch Berührungen der Besucher zum Leben erweckt wird. Gupta arbeitet mit unterschiedlichen Medien wie interaktives Video, Fotografie, Objektkunst, Sound und Performance um Themen wie Konsum, Terrorismus, Menschenrechte, soziale Ungleichheit und Macht..
Die Schau im OK ist bis 30. Jänner 2011 zu sehen.
www.ok-centrum.at
KULTUR - 29.11.2010
P2013802.jpg Africa My Love
Seit Jahren geht die South African Musical Group regelmäßig auf Tournee und begeistert mit jedem seiner Programme. Jetzt kommt die erfolgreiche Musical Company auch nach Linz.




In ihrem neuen Programm erzählt die South Musical Group die Geschichte von  zwei Schwestern, die nach einer alten afrikanischen Erzählung zufolge die  Gabe des Regenmachens besitzen, da sie zur Zeit der Sonnenfinsternis geboren wurden. Als die beiden eines Tages vermisst werden, macht sich der besorgte Vater auf die Suche nach ihnen und erfährt dabei viel Unterstützung von anderen Dörfern und Stämmen. Derweil verlieben sich zwei Brüder in die Mädchen der Sonnenfinsternis, die sie mit ihrer Schönheit, ihrem Gesang und den alten, traditionellen Kostümen in ihren Bann ziehen. Diese Liebesgeschichte endet nicht nur in einer Doppelhochzeit, sondern führt auch zur Verbrüderung von zwei Stämmen. In diesem ausgelassenen Fest zeigt sich die ganze spontane Lebensfreude des afrikanischen Kontinents.
Mitreißende Rhythmen, akrobatisches Können, kraftvolle Tanzperformance. Eine Show, sprühend vor Witz, Lebenskraft und Musik  - eine ansteckende Mischung, deren Wirkung unmittelbar auf die Zuschauer übergreift. 
KULTUR - 29.11.2010
din08_show_479.jpg … ein Abend, dem Staunen gewidmet …
Diner Fantastique verspricht auch in diesem Winter ein einzigartiges Fantasiespektakel mit genialen Illusionsmomenten, verblüffenden und schwindelerregenden Kraftakrobatikeinlagen, mitreißendem Stepptanz und amüsanter Komik.
In Kombination mit einem 3-gängigem Gourmetmenü verspricht die Dinner-Show auch in diesem Jahr ein Fest für Augen, Ohren und Gaumen zu werden.

Mehr als 100 ausverkaufte Veranstaltungen zeugen von der Qualität der Show. Das außergewöhnliche Zusammenspiel eines spektakulären Varieté- und Artisten-Programms, mit Top-Stars aus dem Circus Monaco, dem Kiewer Nationalcircus und dem Moskauer Staatszirkus werden auch dem Oberösterreichischem Publikum skurille und unvergessliche Momente bereiten und für einen grandiosen Gourmet-Showabend des Staunens, Lachens, der ausgelassenen Stimmung und der gemütlichen Geselligkeit sorgen!

KULTUR - 04.11.2010
WirSindHelden2.jpg Heldenzeit im Posthof
Mit ihrem neuen melancholischen Album „Bring mich nach Hause“ haben „Wir sind Helden” ihre dreijährige Pause beendet. Mit den neuen Songs und ihren alten Hits wird die Band am 13. November im Linzer Posthof auftreten.



Lange nichts von WIR SIND HELDEN gehört?
Wir haben uns die erste wirklich gründliche Auszeit nach sieben Jahren des Draußen-in-der-Welt-Seins gegönnt. Diese auch fortpflanzungsbedingte Atempause wurde genutzt, um nach drei Alben „Die Reklamation“, „Von hier an blind“ und „Soundso“ und unzähligen Tourneen wieder selber auf die Suche zu gehen – nach neuer Musik, neuen Begeisterungen.

Was war los die letzten drei Jahre?
Judith: Zuerst haben wir ein halbes Jahr richtig Pause gemacht, um endlich mal wieder Platz zu schaffen für die Sachen, die in einem ach so professionellen Musikerleben  gerne untergehen: Musikhören, auf Konzerte gehen, neue Instrumente lernen. Alles was hilft, die zweckfreie, unprofessionelle, unverhunzte Musikliebe wieder zu kultivieren.

Habt Ihr mit „Bring mich nach Hause“ irgendwelche Ziele verbunden?
Pola: Wir wollten einen „live-igeren“ Sound erreichen und uns zu dem Zweck auch besser vorbereiten, sprich: üben. Bei den letzten beiden Platten ist dieser Aspekt zu kurz gekommen, schlicht aus Zeitmangel, weil wir eigentlich ständig auf Tour waren und dann immer direkt mit noch nie gespielten Song-Skizzen ins Studio eingefallen sind.

Es heißt, dieses Album sei viel „akustischer“ und weniger „poppig“, als man Wir sind Helden bisher kannte. Was ist da dran?
Pola: Wir haben viel mehr „echte“ Instrumente benutzt und jedes Mal, wenn wir auf der Suche nach einem speziellen Sound waren, erstmal das vorhandene Analog-Instrumentarium durchstöbert, statt zu einem Synthie zu greifen. Dadurch haben sich Instrumente wie Akkordeon, Banjo, Glockenspiel, eine arabische Laute und ein wildes Sammelsurium an Percussion-Geräten aufs Album geschlichen.

Judith: Was bestimmt zu einem akus-tischeren, vintage-mäßigen, teilweise sogar folkigen Sound beiträgt.

Mark: Dazu kommt, dass die Songs durch das Live-Einspielen – und auch eine gewisse Lässigkeit kleinen Fehlern und Freiheiten gegenüber – tatsächlich mehr atmen und dass für unser Gefühl tatsächlich mehr Leben drin ist.

KULTUR - 04.11.2010
chris pichle.jpg Männer mögens blond
Blond ist ein Mythos und Männer waren wohl schon immer fasziniert von blonden Frauen. Im Mittelpunkt der szenischen Lesung von Chris Pichler am 25. 11. im Linzer Posthof steht der Roman zum Film mit Marilyn Monroe - Stilikone und platinblondes Sexsymbol.



Chris Pichler wirft sich mit besonderer Lust und Power auf starke Frauenfiguren, in denen Kopf und Herz in Zwiegespräch treten, vielschichtige, eigenständige und eigenwillige Persönlichkeiten. Ihre Frauenfiguren denken viel, fühlen tief, reden und spotten nicht minder gern und sind immer gefährlich sexy.
Neben Engagements am Theater Phönix Linz, am deutschen Nationaltheater Weimar, am Wiener Volkstheater, Theater an der Josefstadt und Berliner Ensemble wirkte Chris Pichler bei zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen sowie Hörspielen mit.


DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost 3 x 2 Karten für die Aufführung „Männer mögens blond“ am 25. 11., 20 Uhr im Linzer Posthof. Schicken Sie uns bitte ein E-Mail mit Betreff „Marilyn“ an gewinnspiel@neu-media.at. Einsendeschluss ist 19. 11. 2010.

KULTUR - 29.09.2010
Blumentopf4.jpg Blumentopf rocken im Posthof
„Wir rocken“ versichern die fünf Münchner und liefern auf der Ihr & Wir Tour 2010 kompromisslosen Rap mit Punk, rau und kantig.
Auf ihrem neuen Album „Wir“ zeigen Blumentopf in amüsanter Weise gesellschaftliche Probleme auf, verpacken sie in feinste Reime und schicken sie heraus an  ihre Fans. Und auch dieser Longplayer landet im vorderen Drittel der deutschen und österreichischen Charts. Direkt aus dem Bauch, locker und unverkrampft, als wären hier Frischlinge am Werk.
Am 15. Oktober liefern Blumentopf im Linzer Posthof ein Bekenntnis zum HipHop alter Schule. Die fünf Münchner Cajus, Holunder, Roger, Schu: MCs, DJ Sepalot leben von ihrem Sprechgesang. Das beweisen sie mit ausgiebigen Freestyle-Einlagen nicht nur auf den Live-Bühnen, sondern auch auf Platte.
Blumentopf wurden zwei Mal vom HipHop-Magazin Juice zur besten Live-Band des Jahres gewählt.


DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost 3 x 2 Karten für die Aufführung von Blumentopf am 15. 10.,
20 Uhr im Posthof Linz. Schicken Sie uns bitte ein E-Mail mit Betreff „Blumentopf“
an gewinnspiel@neu-media.at. Einsendeschluss ist 12. 10. 2010.
KULTUR - 29.09.2010
attersee_wasserfall.jpg Meister der Erotik
Christian Ludwig Attersee – Maler, Musiker, Schriftsteller, Filmemacher und Bühnen- bildner – wurde 70. Seine farbrauschigen, poetischen Bildgeschichten beschäftigen sich mit Wasser, Wind, Wetter, mit Eros, Lebenslüsten und Sinnesgenüssen. Erotik ist für ihn immer noch das Zentrum der Welt und seiner Arbeit.
Den dreifachen Staatsmeister im Segeln (als Christian Ludwig in Pressburg geboren), der seinen Künstlernamen nach seinem Lieblingssee auswählte, interessiere sein Alter  nicht. „Ich fühle mich nicht wie 70, sondern wie 18, weil ich große Freude an der Kunst habe.“ Attersee liebt Kunst, weil er sie für die höchste Form menschlicher Verständigung halte.
Für die Fassade des 1996 eröffneten Attersee-Hauses auf der Wiener Mariahilferstraße entwarf er mit dem 210 Quadratmeter großen Mosaik „Wetterhändler“ das größte Glasmosaik Europas. Er sei ein Bilderjäger und wolle ein Ersterlebnis - wenn er male, einen „Gesamtkörperorgasmus.“ Solange ich das habe, habe ich Leben in mir.
Ich arbeite Tag und Nacht
Inspirationsmangel kennt Christian Ludwig Attersee nicht. „Ich habe immer gearbeitet, für mich gibt es keinen Samstag und Sonntag oder Urlaub. Selbst wenn ich mit dem Segelboot über den Atlantik fahre, male ich.“ Früher habe er weder Tag noch Nacht eingehalten. Erst als Attersee mit 50 zu unterrichten angefangen habe, habe für ihn ein geregelter Ablauf begonnen. Das war fast ein Schock.

KULTUR - 28.06.2010
Kasimir&Karolinepresse_05.JPG Die Krise und die Liebe
Als hätte Ödön von Horváth „Kasimir und Karoline“ für heute geschrieben, so passend ist das Volksstück über die fesselnde Beziehungsgeschichte von zwei jungen Menschen in der Krisenzeit – gespielt am Freigelände der Bruckmühle in Pregarten von 2. bis 25. Juli.



Wer einen Besuch des Sommertheaters in der Bruckmühle plant, landet plötzlich am Münchner Oktoberfest. Die Pregartner Kaufleute und Biobäuerinnen aus der Region verwandeln die Freiluftarena der Bruckmühle in ein gigantisches Jahrmarktgelände. Und mittendrin in all dem Trubel und der fröhlichen Stimmung, nach der sich in Krisenzeiten alle sehnen, eine Geschichte über verletzte Gefühle, geplatzte Träume und die Sehnsucht nach einem besseren Leben.

Kasimir geht mit seiner Freundin Karoline auf das Oktoberfest. Er kann seiner Braut nicht viel bieten, denn er hat seine Arbeit verloren. Er ist deprimiert, es gibt Streit, und Karoline trennt sich von ihrem Verlobten, um sich allein zu amüsieren. Sie trifft auf einen scheuen jungen Mann sowie auf zwei abenteuerlustige, gut betuchte ältere Herren, die für ihre Großzügigkeit Gegenleistungen erwarten. Am Ende wird Karoline klar, einen Fehler gemacht zu haben. Doch Kasimir ist nicht bereit, ihr zu verzeihen.

KULTUR - 28.06.2010
Jazzpassengers02.jpg The Beat is back
Free Rock, zeitgenössischer Sound und Frauen beim Jazzfestival Saalfelden, einem der bedeutendsten Festivals Europas. 31 Konzerte auf sieben Bühnen, von 26. bis 29. August



„Vom 26. bis 29. August werde in Saalfelden bislang Ungehörtes ertönen“, sagen die Intendanten Michaela Mayer und Mario Steidl. „Der Beat kehrt zum Jazz zurück. Es sei der Sound der Zeit“, umschreibt Steidl das Programm. Dazu komme eine stetig steigende Frauenquote beim Jazz. Dies unterstreicht das Ensemble der deutschen Saxofonistin Ingrid Laubrock („Anti House“), die Schweizer Pianistin Sylvie Courvoisier („To Fly to Steal“), Myra Melford, Carla Kihlstedt & Satoko Fujii. Sie sind nicht nur Musikerinnen in den insgesamt 31 Bands des Festivals 2010, sondern Bandleaderinnen, die ihre eigenen Projekte auf der Hauptbühne im Kongresshaus präsentieren.
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KULTUR - 28.06.2010
Waldwesen_2.jpg „Die Samba-Umzüge sind ein Fixstern im Pflasterspektakel-Universum.“
Das 24. Internationale Linzer Straßenkunstfestival lädt vom 22. bis 24. Juli zum „Pflasterspektakel“ in die Linzer Innenstadt. Es zählt zu den größten Festivals Europas und bringt jedes Jahr durch mitreißende Musik, bunte Kostüme und tolle Akrobatik das Pflaster in Linz zum Kochen. Seit sieben Jahren leitet Gerda Forstner (35) das Festival. Im Gespräch mit der OBERÖSTERREICHERIN über Faszination, Tanzfreude und Freundschaften.
Was werden die Besucher heuer erleben?
Eine faszinierende Vielfalt – Produktionen aus aller Welt und aller Variationen von Objekt-, Figuren- und Improtheater, Musik, Poesie, Tanz, Zirkusartistik, Hochseil- und Feuerakrobatik, Malerei, clowneske und komödiantische Performancekunst auf höchstem internationalen Niveau. Außerdem eine Eröffnungsparade mit vielen Walkact- und Stelzenperformances. Jeden Abend präsentieren Künstler im Rahmen der Kaleidoskopnächte im Linz-AG-Spektakelzelt am Pfarrplatz Höhepunkte ihrer Darbietungen, am Hauptplatz und Tummelplatz begeistern Feuershows und für alle, die dann noch immer nicht genug vom Festivalgeschehen haben, gibt es die Nightlines mit Musik in Linzer Innenstadt-Bars.

Was macht die Faszination dieser Kunstform aus?
Die Straßenkunst ist wegen ihrer Unmittelbarkeit, Spontaneität und Improvisationslust eine einzigartige Form des künstlerischen Ausdrucks, aber auch eine der härtesten. Schließlich bieten der öffentliche Raum und das Wetter oft genug herausfordernde Bedingungen, die keine Präsentation in einem „geschützten“ Raum ermöglichen. Die Faszination liegt aber besonders auch im Zusammenspiel zwischen Künstlern und Publikum, wodurch Besucher Teil der Inszenierung werden und eine Begegnung auf einer gemeinsamen Ebene gelingt.

Wie viele Künstlergruppen und Solisten sind vom 22. bis 24. Juli dabei?
Insgesamt sind wieder über 100 Künstlergruppen und Solisten in Linz zu Gast, das sind rund 400 Akteure aus über 40 Nationen aller fünf Kontinente. Davon feiern dieses Jahr mehr als zwei Drittel Pflasterspektakel- bzw. Österreichpremiere.

KULTUR - 01.06.2010
Simonischek 5.jpg Weltstar bei Attergauer Kultursommer
Eine kleine Sensation ist das Engagement des Weltklasse-Baritons Thomas Hampson, der in den letzten Jahren sämtliche Auftritte in Österreich abgesagt hat. Er wird in einer Operngala mit Luca Pisaroni am 27. Juli in der Attergauhalle St. Georgen auftreten.
„Qualität und Außergewöhnliches“ ist das Motto von Mechthild Bartolomey, Leiterin des Attergauer Kultursommers, die das Engagement des amerikanischen Weltklasse-Baritons Thomas Hampson als „kleine Sensation“ bezeichnet. Er wird in einer großen Operngala mit Luca Pisaroni, dem umjubelten Star der Salzburger Festspiele, in Arien und Duetten aus „Figaros Hochzeit“, italienischen Opern und in Operetten-Hits zu erleben sein.
Intendantin Bartolomey konnte weitere hochkarätige Künstler für die sommerlichen Veranstaltungen in ungezwungener Atmosphäre verpflichten. Zu erleben sind an zehn Abenden unter anderen Star-Sopranistin Ildiko Raimondi, Stefan Vladar, Christian Altenburger, der philharmonische Solocellist Franz Bartolomey, The King’s Singers, Schauspieler Peter Simonischek,  Oscarpreisträger Karl Markovics in einer „Hommage an die Kälte“ (3. 8.). Volksopern-Direktor Robert Meyer ladet mit den Wiener Virtuosen ins „Reich der Tiere“ (13. 8.).
Dr. Franz Harnoncourt wird mit Franz Welser Möst, dem designiertem Leiter der Wiener Staatsoper, ein Künstlergespräch führen.
Das vielfältige Programm von 16. Juli bis 13. August wird im Aichergut Gollhammer in Seewalchen, in den Pfarrkirchen St. Georgen und Vöcklamarkt sowie in der traditionellen Attergauhalle geboten.


Verlosung
Wir verlosen 2 x 2 Karten für die Operngala Thomas Hampson & Luca Pisaroni am
27. Juli. Schicken Sie bitte ein E-Mail
mit Betreff „Thomas Hampson“ an
verlosung@neu-media.at.
Einsendeschluss 30. Juni 2010.
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KULTUR - 01.06.2010
Lichtstark_MG_1585_pp Kopie.jpg „Mein Naturell ist ein komödiantisches“
Die erfolgreichen Seefestspiele Mörbisch sind Garant für musikalische Qualität und echten Operettencharme. 200.000 Besucher pro Saison machen den Neusiedlersee zum Operetten-Mekka. Am 15. Juli hat „Der Zarewitsch“ von Franz Lehár Premiere. Die OBERÖSTERREICHERIN sprach mit dem langjährigen Intendanten Harald Serafin über Topsänger, Happyness und Sinnfindung.
„Der Zarewitsch“ gilt als Lehárs für Richard Tauber geschriebenes Spätwerk. Es hat wenig von beschwingt-kitschiger Operettenseligkeit. Zum Schluss kriegen sich die Liebenden nicht. Wie werden die Besucher die Operette erleben?
Wie kam ich zum „Zarewitsch“? Eigentlich war ich nie dafür, den „Zarewitsch“ für die Seebühne zu produzieren. Ich glaubte immer, die Operette muss doch schwungvoll, lustig sein, mit einem Happy End. Doch während meiner Zeit als Intendant in Mörbisch wohnte ich während der Festspielzeit gemeinsam mit Marcel Prawy im Seehotel „Rust“. Er hat mich öfters zur Seite genommen und gesagt: „Haraldchen, die Menschen wollen auch etwas zum Weinen haben!“ Und dafür ist der „Zarewitsch“ perfekt – die Operette ist voller Emotionen und berührt mit wunderschönen, opernähnlichen Melodien, die unter die Haut gehen. Also ließ ich mich überzeugen.

 Welche Sänger konnten Sie für das Liebespaar verpflichten?
Nur Topsänger. Besonders freue ich mich, dass ich für die Hauptrollen den staats-opernerprobten Tiberius Simu verpflichten konnte. Ebenso aus der Staatsoper engagierte ich Alexandra Reinprecht als Sonja. Doch auch Lucian Krasznec und Lana Kos, die ebenfalls für die Rollen des „Zarewitsch“ und der Sonja besetzt sind, werden uns mit ihren Stimmen begeistern.

Sie entdecken immer wieder junge Talente. Welche „Jungstars“ werden heuer dabei sein?
Selbstverständlich - außer mir - ist dieser wunderbare lyrische Tenor Tiberius Simu ein Jungstar  -  er ist 29. Natürlich auch Lucian Krasznec und die beiden „Sonjas“ Alexandra Reinprecht und Lana Kos. Alles aufstrebende junge hochtalentierte Künstler. Jünger kann es in einem Festival gar nicht zugehen.

Ihre Rolle?
In dieser Inszenierung spiele ich wie immer den gütigen Onkel, den Großfürst – eine schöne, edle Rolle.

Die Musik des „Zarewitsch“ kommt mit opernhafter Wucht daher. Wer wird am Pult stehen?
Ein großer würdiger Routinier des Opern- und Operettenfaches ist Wolfdieter Maurer. Er ist gerade in Pension gegangen, und ich hatte das Glück, ihn sofort für Mörbisch gewinnen zu können.

200.000 Besucher pro Saison sind ein großer Erfolg. Übt dieser Erfolg Druck auf Sie aus?
Ich freue mich schon wieder wahnsinnig auf mein Publikum und ich möchte jedem einzelnen Besucher das Gefühl vermitteln, dass er bei uns nicht nur willkommen ist, sondern dass wir ihm ebenso eine unvergessliche Vorstellung bieten wollen. Daher begrüße ich mein Publikum vor jeder Vorstellung ganz persönlich. Durch diese Kommunikation bewirke ich bei den 6200 Besuchern eine fast familiäre Atmosphäre. Als Druck empfinde ich das nicht. Viel eher bereitet mir die Intendanz Freude, und wenn ich von den Besuchern höre: „Sehen wir uns im nächsten Jahr wieder?“-  dann bin ich glücklich.


Verlosung                                                                                                                              
Wir verlosen 2 x 2 Karten für die                                                                                            
Aufführung am 4. 8. Schicken Sie bitte                                                                                  
ein E-Mail mit Betreff „Zarewitsch“ an verlosung@neu-media.at. Einsendeschluss 30. Juni 2010.                                                                                                                                  
KULTUR - 05.05.2010
christoph steinbach.jpg Shake the Lake
Das Internationale Boogie & Blues Festival im Salzkammergut „rund ums Klavier und Konzerterlebnissen an originellen Veranstaltungsorten sein 15-jähriges Jubiläum.
Unter dem Motto „Shake the Cake“ trifft man sich am 3. Juni, 20 Uhr, im Grand Café Zauner auf der Esplanade in Bad Ischl. Die vier Local Boogie-Heroes Clemens Vogler, Markus Brandl, Richie Loidl und Johnny Schütten stehen mit ihren Freunden Christoph Steinbach, Robert Shumy und Günther Straub im Mittelpunkt des Programms.Celebration ConcertIm Bad Ischler Lehártheater startet am 4. Juni, 20 Uhr, das „Celebration Concert“. Jools Holland aus England samt Band sowie Sängerinnen Ruby Turner, Louise Marshall und Valerie Sajdik werden schwungvoll aufspielen.
KULTUR - 05.05.2010
Musiksommer Bad Schallerbach
Auch im Mai stehen beim „Musiksommer Bad Schallerbach“ zahlreiche Konzert-Highlights auf dem Programm – ein Genuss für Ohren, Augen und Herz.
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KULTUR - 05.05.2010
22.jpg Eröffnung des neuen Musiktheaters im Herbst 2012
Beim Bau des neuen Theaters an der Linzer Blumau liege man zeitlich und finanziell im Plan. An der Eröffnung werde schon jetzt intensiv gearbeitet, sagte Landestheater-Intendant Rainer Mennicken bei der Präsentation des neuen Spielplans für 2010/2011.
„Lustvoll, kraftvoll und publikumszugewandt wird die neue Spielzeit 2010/2011 am Linzer Landestheater“, verspricht Intendant Rainer Mennicken. „Eines ist klar, die Eröffnung des neuen Musiktheaters im Herbst 2012 bedeute mehr als eine Übersiedlung an die Blumau, es ist ein Sprung in die nächst- höhere Liga“, sagt Landeshauptmann Josef Pühringer. „In den letzten zwei Jahren am alten Standort muss der Bau in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten gerechtfertigt sein und vom Ensemble nochmals erspielt werden.“ Und „es kommt auch zu einer Aufwertung des Schauspiels, das künftig das Große Haus übernehmen werde“. „Es gehe auch weiterhin um Kontinuität“, sagte Mennicken, „mein Vertrag und der von Musikchef Dennis Russell Davies wurde bis 2014 verlängert.“ Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ wird es ab 2012 im neuen Haus geben. „Wir haben einen Sack guter Ideen“, so Mennicken. Publikumshits „Hello, Dolly“ und „Il Trovatore“ Dennis Russel Davies dirigiert in der kommenden Saison die „Meistersinger von Nürnberg“, die Uraufführung von „Kaspar H.“, ein Auftragserk des Wilheringer Komponisten Balduin Sulzer, „Das schlaue Füchslein“ von Janacek sowie die Ballett-Produktion „Die Winterreise“. Ein Publikumshit dürfte das Musical „Hello, Dolly“ werden, die Oper „Lakmé ”von Léo Delibes oder Verdis „Il Trovatore.“
KULTUR - 05.05.2010
bild.jpg „Wir inszenieren opulent“
Innerhalb weniger Jahre haben sich die Opernfestspiele St. Margarethen unter der Intendanz von Wolfgang Werner an der dritten Stelle der Open-Air-Opernfestivals in Europa positioniert und sind somit zum Fixstern der Sommerfestivals geworden. Am 14. Juli hat „Die Zauberflöte“ von Wolfgang A. Mozart Premiere im pittoresken Römersteinbruch. Die OBERÖSTERREICHERIN sprach mit Wolfgang Werner (47) über Fantasie, Sehnsucht und Indianer.
Voraussichtlich werden heuer 200.000 Besucher „Die Zauberflöte“ bis zum 29. August miterleben. Ein Erfolg, der sich sehen lassen kann. Übt dieser Erfolg Druck auf Sie aus? Druck würde ich es nicht nennen, aber mit dem Erfolg wächst eine immer größer werdende Verantwortung. Die muss man auch tragen wollen. Bis heute mach ich das sehr gern. 2009 war die junge Ekatarina Bakanova in der Rolle der Gilda von Verdis „Rigoletto“ die Entdeckung. Heuer singt sie die Königin der Nacht. Stolz? Ja, schon ein bisschen. Es ist schön, wenn man junge Talente entdeckt und ihnen dann auch eine Plattform bieten kann, um ihr außergewöhnliches Können zu zeigen. Welche Stars konnten Sie noch verpflichten? Es stehen unter anderen Paul Armin Edelmann (Papageno), Kristiane Kaiser (Pamina) und Dietmar Kerschbaum (Tamino) auf der Bühne. Damit sind aber nur einige wenige genannt. Als Bühnenbildner der Opernfestspiele St. Margarethen hat sich Multitalent Manfred Waba einen Namen gemacht. 2010 gibt er sein Regiedebüt und zeichnet auch für das Bühnenbild verantwortlich. Wie werden die Besucher die Inszenierung erleben? Es wird eine zauberhafte Inszenierung in einer märchenhaften Szenerie. Wir werden nicht alles verraten, aber eines kann man sagen: Wenn Manfred Waba Regie führt, kann es nur ein fantastisches Spektakel werden, Zum Beispiel wird die Königin der Nacht beim ersten Auftritt in 25 Metern Höhe auf einer Mondsichel schwebend Tamino erscheinen. Viel Pyrotechnik kommt zum Einsatz – es gibt Rauchblitze, Feuersäulen und Vulkanausbrüche. Hunderte farbenprächtige Kostüme schmücken das Bild und die drei Knaben fliegen in einem fantasievollen Ballon-Luftschiff auf die Bühne.
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KULTUR - 11.04.2010
Martin Sturm, Stella Rollig, Martin Hochleitner (von unten). Linzer Museen zeigen Gegenwartskunst
Die „Triennale Linz 1.0“ im Lentos, Landesgalerie und OK Offenes Kulturhaus soll von 3. Juni bis 26. September das Highlight des Sommers werden und Linz als Zentrum der heimischen Gegenwartskunst positionieren.

Die bereits seit drei Jahren bearbeitete Idee nahm Form an, eine Leistungsschau über Österreich als Produktionsort von Künstlern am Beginn des 21. Jahrhunderts zu zeigen“, sagt Lentos-Direktorin Stella Rollig.

Die drei auf Gegenwartskunst spezialisierten Linzer Museen – Lentos, Landesgalerie und OK – wollen von 3. Juni bis 26. September über das aktuelle Schaffen mit 100 Positionen einen Überblick geben. „Deshalb wollen wir vor allem noch nicht etablierte Positionen präsentierten, junge und Künstler mittleren Alters in die erste Reihe stellen, die in der Folge die Szene prägen werden“, so Rollig.

OK-Direktor Martin Sturm sieht die Triennale als „Nachfolgeprojekt der Kulturhauptstadt“ und meint, dass „außerhalb von Wien keine österreichische Stadt über so viel Potential in der Gegenwartskunst verfüge wie Linz“.

Für Landesgalerie-Chef Martin Hochleitner soll die „Triennale nicht nur das Highlight des Sommers in Linz werden, sondern die Stadt als Zentrum der österreichischen Gegenwartskunst positionieren“. Zudem wird das „Projekt die drei Kunsthäuser noch stärker zusammenführen“.

Performance

Der Startschuss zur Triennale Linz 1.0 fällt am 3. Juni um 14 Uhr, wenn der Stadtraum zwischen den Ausstellungsorten mit der Performance „Bodies in urban spaces“ durch die Compagnie Will Dorner bespielt wird.

Als besondere Attraktion der „Kunstvermittlung mal 3“ wird die Paloma-Bar von Hans Kropshofer – ein Segelschiff – im Skulpturenpark der Landesgalerie vor Anker gehen. Der Eröffnungsmarathon wird am 5. Juni mit der „Langen Nacht der Bühne“ im Landestheater Linz abgeschlossen. Das Produktionsbudget beträgt rund 500.000 Euro.

Sieglinde Preidl

KULTUR - 06.04.2010
Christine Dollhofer "Im Filmgeschäft herrschen eigene Gesetze"
„Crossing Europe“ hat sich als herausragendes österreichisches Filmfestival etabliert. Intendantin Christine Dollhofer bringt von 20. bis 25. April 2010 europäisches Kinoereignis nach Linz.

Im Talk über Rekorde, Nervenkitzel, härtere Zeiten und Lieblingslokale.„Crossing Europe“ hat sich als herausragendes österreichisches Filmfestival etabliert. Intendantin Christine Dollhofer bringt von 20. bis 25. April 2010 europäisches Kinoereignis nach Linz. Im Talk über Rekorde, Nervenkitzel, härtere Zeiten und Lieblingslokale.



Sie organisieren „Crossing Europe“. 2009 war es ein Rekord-Festival. Was können wir heuer erwarten?

Ein hochkarätiges und vielfältiges Programm mit 130 Programmplätzen, gefüllt mit Filmen aus allen Länder Europas. Vorgestellt von den Filmschaffenden selbst, im Dialog mit dem Publikum.

Sie wählen aus mehr als 1000 Filmen jene aus, die  am Festival präsentiert werden. Ihre Kriterien?
Zeitgenössisch, jung, eigenwillig, künstlerisch herausragend. Filme mit gesellschaftspolitisch relevanten Themen.

Das heurige Filmfestival widmet sein Tribute der russischen Koktebel Film Company, die in den vergangenen sieben Jahren sieben Langspielfilme produzierten. Worum geht es?
Mit den Arbeiten von Koktebel Film Company wollen wir einen Einblick in ein engagiertes junges Filmschaffen aus Russland geben.

Welche Eröffnungsfilme werden wir sehen?
Im intensiven Beziehungsdrama „Na Putu/On The Path“ der bosnischen Autorenfilmerin Jasmila Zbanic (Gewinnern des Goldenen Bären 2007) prallen traditionelle islamische Weltsicht und moderne Lebensweise aufeinander. „How Lended This Summer“ der Koktebel Film Company – ein polarer Psychothriller mit grandiosen Landschaftsbildern von Tribute-Regisseur Alexei Popogrebsky. Ausgezeichnet bei der Berlinale 2010 mit zwei Silbernen Bären.
Die famose Musikdoku "Es Muss Was Geben" der gebürtigen Oberösterreicher Chistian Tod & Oliver porträtiert die legendäre Linzer Musikszene seit den 1970ern von Willi Warma bis Attwenger.

Crossing Europe war im Kulturhauptstadtjahr Linz09 mit 18.000 Besuchern ein großer Erfolg. Es hat sich längst als besonderes Festival in Österreichs Kinoszene etabliert. Wie ist Ihnen das gelungen?
Ich habe das Festival so gebaut, wie ich es mir selbst als Gast bei anderen Festivals wünschen würde. Gutes Service, hochkarätiges, vielfältiges Programm und die Möglichkeit, Filmschaffende in entspannter Atmosphäre treffen zu können. Wichtig ist, das lokale Publikum zu begeistern und  einzubinden. Fast ein Viertel des Programms ist dem regionalen Filmschaffen gewidmet.

Im Vorjahr wurden an den sieben Festivaltagen 177 Filme aus 33 Ländern gezeigt. Wie viele Filme werden es heuer sein?
2009 hatten wir 155 Programmplätze, 2010 werden es wegen der Rückkehr zu sechs Fes-tivaltragen 130 sein. Insgesamt präsentieren wir 120 Filme aus 30 Ländern Europas. Die erfolgreiche Spätabend-Reihe „Nachtsicht“ und die Rubrik „Arbeitswelten“ werden weitergeführt.

Sie sind international sehr gut vernetzt, um die gewünschten Filme zu bekommen. Wie wichtig sind persönliche Kontakte?
Kontakte und Vertrauen sind sehr wichtig, aber im Filmgeschäft herrschen eigene Gesetze. Denn sind die Verleihrechte nach Österreich noch nicht verkauft, ist es oft sehr schwer, Aufführungsgenehmigungen zu erhalten. Von begehrten Filmen gibt es zumeist nur eine Kopie, dann haben wir als kleines Land auch mal das Nachsehen. Die Programmzusammenstellung ist ein großer Nervenkitzel, eine Jagd nach Titeln und Gästen, wie am Bazar wird gepokert und verhandelt.

Im Vorjahr war das Festival größer und wegen des Kulturhauptstadtjahres um einen Tag länger. Es gab mehr Förderung. Haben Sie heuer Ihr Wunschbudget bekommen?
Ehrliche Antwort – Nein. Generell sind die Zeiten durch die Wirtschaftskrise und ein geringeres Kulturbudget härter geworden. Insgesamt arbeiten wir mit 70 Finanziers, Sponsoren und Partnern zusammen.

Die "Diagonale" in Graz hatte 2009 ein mehr als doppelt so hohes Budget und 23.000 Besucher. Sie mussten mit knapp 500.000 Euro auskommen?
Crossing Europe würde sich von den öffentlichen Fördergebern mehr finanzielle  Zuwendung verdienen, wenn ich es mit anderen Festivals vergleiche. Nur etwa 30 Prozent der Finanzierung kommen aus Linz und Oberösterreich, die restlichen 70 Prozent kommen von anderen Quellen.

Sie sagten im Vorjahr, Crossing Europe versteht sich als unhierarchisches Festival ohne Glamour?
Glamour ist bei unserem Budget einfach nicht umsetzbar und würde zum Festival-Konzept auch nicht passen. Unhierarchisch bezieht sich auf Zugangsbeschränkungen bei vielen Festivals wie VIP-Bereiche etc. Das ist zum Teil sehr unsympathisch und so etwas möchte ich unseren Gästen und unserem Publikum nicht zumuten.

Hat sich Linz durch das Kulturhauptstadtjahr verändert?
 Natürlich. Es ist spürbar geworden, dass Kunst und Kultur sehr positiv zum Selbstbewusstsein und Image dieser Stadt beitragen können.

Was gefällt Ihnen an Linz?
Die vielen netten Menschen, die ich hier kennengelernt habe.

Ihr Lieblingslokal?
Solaris, Cafe Stern, Stadtkeller, Roter Krebs. Im Sommer die Lentos Terrasse, den Hauptplatz, die Heurigen in Alt-Urfahr oder die Gastgärten rund um den OK-Platz. Wenn ich in Wien bin, vermisse ich das Café Traxlmayr.

Ihr Lebensmotto?
Keines, das Leben ist viel zu komplex!

Sieglinde Preidl


 

Info
Festivalzentrum: OK Offenes Kulturhaus OÖ
Festivalkinos: Moviemento, City Kino und Kapu
Kostenlose Hotline & Tickets: 0800 664 060, ab 9. April
www.crossingEurope.at%20"target=_blank>www.crossingEurope.at


 

Verlosung
Die Oberösterreicherin verlost 3 x 2 Karten* für einen gewünschten Film. Spielplan ab 9. 4. in den Festivalkinos oder auf www.crossingEurope.at.  Schicken Sie uns bitte bis 15. April ein E-Mail, Betreff „Crossing Europe“, an verlosung@neu-media.at.

*Freikarten sind nicht verkäuflich, nicht übertragbar und können auch nicht an einem anderen Termin eingelöst werden. Sie verfallen, wenn Sie nicht vom Gewinner zum festgelegten Termin konsumiert werden.



Johnny HallydayChristine DollhoferZrinka CvitesicRegisseurin Samantha Morton
KULTUR - 04.03.2010
(c) stock.xchng Superstar Elton John in Linz
Die britische Pop-Ikone wird am 19. Juni auf dem Urfahraner Marktgelände ein Open- Air-Konzert geben. Mit über 570 Millionen verkaufter Alben zählt der 63-Jährige zu den erfolgreichsten Musikern der Popmusik.

Reginald Kenneth Dwight, besser bekannt als Elton John, gibt mit Band ein einmaliges Konzert am 19. Juni – direkt neben der Donau auf dem Areal des Urfahraner Jahrmarktes.

Zuletzt gastierte der Superstar am 22. Juni 1995 in Oberösterreich. Damals begeisterte er auf der Welser Trabrennbahn mehr als 25.000 Fans. Queen Elisabeth II. hat ihn zum Ritter geschlagen und ihm den Titel „Sir“ verliehen.

Elton John kann auf eine musikalische Ausnahme-Karriere zurückblicken, die ihresgleichen sucht. Bereits mit 11 Jahren besuchte er Seminare an der Royal Academy Of Music, später spielte er in lokalen Bands. Frühere Arbeitgeber und Mentoren waren der Sänger John Baldry und der Saxophonist Elton Dean. Ihrem Einfluss zollte er Respekt, in dem er sich fortan Elton John nannte.

Mehr dazu in unserer neuen Ausgabe

KULTUR - 03.03.2010
2_YOUN~1.JPG 110 Jahre Kunst im Lentos
Ausstellung „You Never Know What Will Happen Next“ zeigt Glanzlichter aus der reichen Sammlung des Lentos Kunstmuseums von 1900 – 2010.

In elf Räumen sind 194 Werke von mehr als 120 Künstlern zu sehen, wobei jedem der elf Räume ein Jahrzehnt zugeordnet ist. Die lustvolle Verknüpfung der Parcours durch die Ausstellung wird zum Abenteuer. Der Besucher trifft Berühmtes, selten Gezeigtes, neue Gesichter, manche „Störenfriede“ und viele alten Freunde. Ein Muss, die Ausstellung anzuschauen.

Die chronologische Reihung wird durch überraschende „Interventionen“ durchbrochen. Kuratorin und Sammlungsleiterin Elisabeth Nowak-Thaller hat sich auf die Jahre 1900 – 2010 beschränkt und grandiose Schätze aus dem Lentos-Fundus zusammengestellt.

Mehr dazu in unserer neuen Ausgabe

KULTUR - 03.02.2010
„Ich bin sehr gerne in Oberösterreich.“
Schon als Schüler gründete Michael Niavarani mit einem Freund seine erste Bühnengruppe. Heute, mit 41, ist der Dauergast in zahlreichen Bühnen- und Fernsehproduktionen, erfolgreicher Kabarettist, künstlerischer Leiter des Kabaretts „Simpl“ und neuerdings auch Intendant der Festspiele Berndorf ab 2011. DIE OBERÖSTERREICHERIN traf den vielbeschäftigten „lustigen, dicken Perser“ (Eigendefinition) zum Interview.
Du bist als Schauspieler, Regisseur, Kabarettist und Autor sehr aktiv und  nicht mehr aus der heimischen Kulturszene wegzudenken. Trotz des „Niavarani-Überflusses“ erfreust du dich jedoch immer noch ungebrochener Beliebtheit. Was ist das Geheimnis deines Erfolges?
Ich weiß es nicht, da müsste man das Publikum fragen.  Ich versuche nur immer die Leute nach bestem Wissen und Gewissen zu unterhalten, aber warum die immer noch nicht genug haben von mir, ist mir auch ein Rätsel. Aber ich freue mich natürlich sehr darüber.

Vor kurzem erschien auch dein aktuelles Buch „Vater Morgana“. Was erwartet die Leser?
Es ist eine Familiengeschichte. Das Buch handelt von einer persischen Familie, die über die ganze Erde verstreut ist. Der Vater des Erzählers  ist gestorben, und die Familie beschließt, das vor der Großmutter zu verheimlichen, da sie befürchtet, dass diese den Schock nicht überleben würde.  Demzufolge kommt es zu einigen komischen und absurden Momenten und zu großen globalen Familienkatastrophen.

Du bist ja selber persischer Abstammung, wurdest du in deinem Leben aufgrund dessen mit dem Thema Ausländerfeindlichkeit konfrontiert?
Nein, eigentlich überhaupt nicht. Zu der Zeit als ich zur Schule gegangen bin, war ich sogar immer sehr stolz darauf, persischer Abstammung zu sein. Für mich war das einfach eine tolle Besonderheit.
Du trittst meist alleine auf, stehst aber auch oft gemeinsam mit anderen auf der Bühne.  Was bevorzugst du?
Am liebsten stehe ich mit dem Viktor Gernot auf der Bühne. Wir spielen 2010 gemeinsam „Zwei Musterknaben“, mit dem wir auch wieder nach Oberösterreich kommen werden.

Du trittst ja gerne und oft bei uns auf?
Ja, Oberösterreich ist auch ein sehr schönes Bundesland mit einem sehr netten Publikum. Ich bin sehr gerne in Oberösterreich und bin auch sehr gerne in Linz unterwegs und gehe dort gerne auf der Landstraße einkaufen.

Wann war für dich der Knackpunkt, an dem du gesagt hast, dass du dein Geld auf der Bühne verdienen möchtest?
 Ich hab nie ans Geld gedacht, eigentlich. Ich wollte immer Geschichten erzählen und mir ist es immer um den Moment auf der Bühne gegangen. Als ich das Gymnasium verlassen habe, habe ich sechs Jahre lang in einem Kellertheater gespielt und nichts verdient dort. Erst später habe ich dann einmal meine erste Gage bekommen, und das war auch gut so, aber ums Geld ist es mit nie gegangen …

Welche Tätigkeit deiner vielen Tätigkeiten macht dir am meisten Spaß?
Nichtstun! Daheim auf der Couch liegen und DVD-Schau´n. DAS ist mir am allerliebsten!

Ich habe gesehen, du bist auch auf Facebook vertreten und teilst dich dort mit?
 Ja. Ich interessiere mich da sehr dafür und lade gerne immer was hoch und aktualisiere meinen Status. Ich setze mich einfach gerne mit den neuen Medien auseinander.

Du kennst doch  bestimmt die Geschichte mit der einsamen Insel. Welche drei Gegenstände würdest du dorthin mitnehmen?
Ich würde drei Flugtickets mitnehmen, damit ich schnell wieder von dort wegkomme.

Und wenn’s keinen Flughafen dort geben würde?
Dann würde ich erst gar nicht dort hinfahren. Ich muss immer irgendwie mobil und flexibel sein …

Aber du hast ja auch keinen Führerschein. Stimmt das?
Stimmt, habe ich nicht.
Und warum nicht?
Weil´s mich nie interessiert hat. Ich danke dem Herrn jeden Tag auf Knien, dass ich keinen Führerschein besitze und demzufolge nicht Parkplatz suchen muss.

Das neue Jahr ist noch jung: Was steht für dich 2010 am Programm?
Mit dem Gernot „Zwei Musterknaben“ spielen und natürlich neue Folgen von „Was gibt es Neues?“ (Anm. der Red.: ORF-Rateshow mit Oliver Baier), aber sonst ... GAR NICHTS!
Sabine Simmetsberger
KULTUR - 03.12.2009
phantom Phantom der Oper
Die Geschichte des Phantoms der Oper gehört zweifellos zu den ganz großen Musical-Themen überhaupt und mehr als 100 Millionen Zuschauer haben es zum erfolgreichsten Musical aller Zeiten gemacht.
Knapp 100 Jahre nach dem Gaston Leroux den Bestseller-Roman „Das Phantom der Oper“ veröffentlicht hat, ist sein Werk so beliebt wie nie. Mittlerweile haben die unterschiedlichsten Versionen des Stücks den Weg ins Licht- und Schauspieltheater gefunden. Doch keine Art der Inszenierung war so erfolgreich wie die des Musicaltheaters.

Die sehr gelungene Inszenierung von A. Gerber und P. Wilhelm über das geheimnisvolle Wesen der Pariser Oper begeistert die Besucher durch Witz und Charme, aber auch Leidenschaft und Spannung. Die neu komponierte Musik des Berliner Komponisten Arndt Gerber geht ins Ohr und wird in der Aufführung von einem namhaften Solisten-Ensemble, Chor und einem Live-Orchester in großer Musical-Besetzung beeindruckend präsentiert.

Viele berühmte Melodien der französischen Opernmusik wurden in die Partitur mit eingearbeitet. Das Stück ist sowohl musikalisch als auch optisch ein Genuss. Die Akteure beeindrucken durch ihre starken Stimmen, doch vor allem durch ihre schauspielerischen Leistungen. Aufwendige Kostüme und ein vielfältiges Bühnenbild vervollständigen den Rahmen dieser gekonnten Aufführung. Die noch immer faszinierende Geschichte des rätselhaften Mannes mit der Maske wird durch ein 40-köpfiges Darsteller-Ensemble wirkungsvoll in Szene setzt. 
KULTUR - 03.12.2009
Zehn Jahre Essl Museum
Sein zehnjähriges Bestehen hat das Essl Museum in Klosterneuburg Ende Oktober gefeiert. Das Sammlerehepaar Agnes und Karlheinz Essl zog eine positive Bilanz und gab sich optimistisch.

„Wir haben große Pläne, interessante Themen liegen in der Luft“, sagten Agnes und Karlheinz Essl beim Zehnjahresjubiläum Ende Oktober. Heinz Tesars Museumsbau beherbergte inzwischen knapp 90 Ausstellungen, die Sammlung Essl bestückte ihrerseits 20 Ausstellungen weltweit mit Exponaten. Allein 2008 waren 700 sammlungseigene Werke international zu sehen.

„Kunst macht tolerant und ist ein unverzichtbarer Bestandteil menschlicher Existenz“, lautet das Credo der Essls. Wesentlich sei nicht Selbstdarstellung, sondern Demut: „Wir sind die Fassung, die Künstler sind die Diamanten.“ Dieter Ronte, Direktor des forum frohner in Krems bekannte: „Wir haben Sie eigentlich alle unterschätzt.“ Die Unabhängigkeit als privates Museum ermögliche große Freiheit und auch Deutlichkeit in den Aussagen.

Besucheraktion
Bis 2. Februar 2010 gibt es unter dem Motto „Gratis, aber nicht umsonst“ freien Eintritt in das Museum.
Sieglinde Preidl
KULTUR - 03.12.2009
PINK2_~1.JPG Pink – großes Open-Air in Oberösterreich


Am 16. Dezember 2009 sollte Pink eigentlich ein Konzert in der Linzer Intersportarena geben. Aus logistischen Gründen wurde die Show jedoch im Vorfeld gecancelt. Nun werden die enttäuschten Pink-Fans in Oberösterreich jedoch bestens entlohnt, denn im Sommer 2010 wird die Rockröhre im ganz großen Rahmen in Linz abrocken.

Im Zuge eines großen OpenAirs im Stadion auf der Linzer Gugl wird sie gemeinsam mit mehreren Vorgruppen (standen zu Redaktionsschluss noch nicht fest)  auftreten. Die Veranstaltung verspricht Festivalcharakter, denn das Programm soll den ganzen Tag über andauern und für Jedermann eine tolle Show bieten.

Schon alleine Headlinerin Pink ist ein Garant für eine heiße Performance und qualitativ hochwertigen Livegesang. Dieser Ruf scheint ihr auch vorauszueilen, denn alle Österreich-Konzerte, die die Sängerin bisher gegeben hat, waren jeweils restlos ausverkauft.

Wer also „Pink plus Special Guests“ im Linzer Stadion miterleben will, sollte sich lieber beeilen.

Sabine Simmetsberger
KULTUR - 02.11.2009
Die fabelhafte Welt der Denise X!
Die 1972 in Wels geborene Künstlerin lädt ein: am Sonntag, dem 29. November 2009, zum Tag des offenen Ateliers im IMG Center in Traun.


Die Ausnahmekünstlerin mit dem ungewöhnlichen Namen befreite die Glaskunstverarbeitung nach Tiffanymethode von ihrem biederen Geruch. Sie zerstört das bisweilen kitschig anmutende Image von Tiffany regelrecht: durch die Integration von Dingen, die niemand mehr so recht zu brauchen scheint. Das kann rostendes Eisen oder achtlos Weggeworfenes genauso sein wie alte Fotos.

Diese Symbiose aus angewandter Glaskunst und den ihrem ursprünglichen Zweck entrissenen Materialien erlaubt ungewöhnliche Interpretationen. Ein Spinnennetz aus Glas wird so beispielsweise zum Hort zwischenmenschlicher Beziehungsgeflechte.

Beim Tag des offenen Ateliers lädt die Künstlerin dazu ein, bei Fingerfood und Prosecco poetische Momente zu erleben. Das Künstlerpseudonym beinhaltet übrigens ein „X“ wie eine mathematische Unbekannte, das hinzugefügte Ausrufezeichen teilt mit: „Ich sehe was, was du erst sehen wirst.“ Weitere Infos: www.firstglassart.com"target=_blank>www.firstglassart.com

KULTUR - 02.11.2009
linzerin Die schöne Linzerin
Die Künstlerin Irene Andessner hat das Bild der Linzerin neu inszeniert.

Die Schönheit der Linzerin wird in literarischen Schwärmereien seit dem 16. Jahrhundert beschrieben. Die bekanntesten Bilddarstellungen der „schönen Linzerin“ sind rund 200 und 100 Jahre alt: Ein kolorierter Kupferstich von J. Waldherr (1810) und die Fotografie von August Sander (1905). Der deutsche Fotograf zeigte seine Frau Anna in oberösterreichischer Tracht und mit Goldhaube auf einer Postkarte: „Gruß aus Linz an der Donau / Linzerin“.

Die Künstlerin Irene Andessner interpretierte die Ikone von August Sander neu. Das Porträt der „schönen Linzerin“ wurde mit einer von weltweit nur zwei Großformat-Polaroid-Kameras hergestellt.

Bei der Präsentation im Linzer Kunstmuseum Lentos sagte Lentos-Direktorin Stella Rollig: „Irene Andessner hat die ’schöne Linzerin‘ in eine schöne freie Linzerin verwandelt und umgedeutet.“  Gewidmet sind die Bilder 111 Linzerinnen, gezeigt werden sie auf 111 City Lights in der Kulturhauptstadt Linz09.
Sieglinde Preidl
KULTUR - 02.11.2009
Gern allein
„Merci, Chérie“, „Griechischer Wein“, „Mit 66 Jahren“ – mit mehr als 900 Kompositionen und 100 Millionen verkaufter Tonträger hat Udo Jürgens Musikgeschichte geschrieben. Am 30. September wurde er 75 Jahre und bricht einmal mehr zu einer Marathon-Tour auf. Am 1. Dezember gastiert die Musiklegende in der Linzer Intersport Arena.




Was ist Ihr gefühltes Alter?
Darüber habe ich nie nachgedacht. Vielleicht war ich früher der bessere Pianist, weil ich zu faul bin zum Üben. Aber dafür singe ich heute besser als vor 25 Jahren.

Ihre erste Kindheitserinnerung?
Wie ich mit meinem Bruder in einem Motorboot gesessen bin. Mein Großvater ließ mich ans Steuer, ein unglaubliches Erlebnis für einen Vierjährigen. Vielleicht kommt daher auch meine Liebe zum Wasser zusammen.

Wann waren Ihre wildesten Jahre?
Ich bin Zeitzeuge der 60er und 70er Jahre. Und jeder, der diese Zeit erlebt hat, weiß, wovon ich rede. Künstler leben oft sehr exzessiv.

Gab es eine Zeit, wo Ihr Leben auf der Kippe stand?
Mit Sicherheit. Die Jahre, die für einen Mann am schwersten zu bewältigen sind, von Ende 20 bis 45. Im Showbusiness ist man auf einmal fast so etwas wie reich. Da kann es passieren, dass man innerhalb eines Jahres Millionen verdient und vorher gar nichts verdient hat. Wie soll ein Anfang-30-Jähriger damit fertig werden? In der Zeit zwischen 32 und kurz vor 40, da war ich am Schleudern. Ich habe Alkohol getrunken, als gäbe es kein Morgen. Aber nicht als Säufer, sondern als Ausdruck des Lebens.

Sind Sie gern allein?
Sehr gern. Ich bin in meinem Leben auch als Verheirateter sehr viel allein gewesen – das war ein bitteres Gefühl. In meinen zwei Ehen hatte ich Probleme mit dem Verheiratetsein, weil ich es schwierig finde, mein Leben und meine Entscheidungen zu teilen.

Sie finden, dass Ihr Sohn Jonny ein besserer Familienvater ist als Sie?
Er ist der beste Vater, den ich kenne. Ich konnte mit meinen Kindern nicht so liebevoll umgehen wie er. Ich war egoistischer.

Von Ihnen stammen viele Hits. Gibt es Lieder, die Sie am liebsten nicht mehr singen würden?
Nein, kein einziges. Die alten Lieder, die ich am Schluss im Bademantel singe, muss ich einfach spielen, weil sie zu meinem Repertoire gehören.

Gibt es Dinge, die Sie am Älterwerden nerven?
Natürlich. Man ist bei weitem nicht mehr so beweglich. Die Knochen tun manchmal weh, wenn man morgens aufwacht. Ich schwimme jetzt jeden Tag viel, das habe ich früher nicht gemacht. Mein Kopf funktioniert, meine Kreativität funktioniert. Ich kann mit großer Begeisterung Lieder schreiben.

Haben Sie noch Träume?
Ich habe mir viel mehr erfüllt, als ich je geträumt habe. Und habe immer noch mehr Träume, als ich von mir je erfüllt bekommen kann. Und das ist gut so.
Sieglinde Preidl
KULTUR - 29.09.2009
Zusammenspiel von Bild und Ton
Eine hochkarätige Ausstellung im Linzer Kunstmuseum Lentos „See This Sound“:160 interessante Beiträge reflektieren die Beziehung der künstlerischen Entwicklung zwischen Bild und Ton.

Auch wenn in Museen meist noch „andächtige Stille“ dominiert, wurden Sound, experimentelle Komposition, audiovisuelle Medien und Popkultur von Künstlern seit Beginn des 20. Jahrhundert hinterfragt.

„See This Sound“, ein Linz09-Projekt, dokumentiert diese Entwicklung im gesamten Obergeschoß des Lentos bis 10. Jänner. Für Intendant Martin Heller  ist das „einer der ganz großen Brocken“ im Linz09-Programm. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Linzer Ludwig-Boltzmann-Institut für Medien.Kunst.Forschung.

Kuratorin Cosima Rainer hat die Schau spannungsreich aufgebaut. 160 Werke von international renommierten Künstlerinnen und Künstler wie John Cage, John Baldessari, Derek Jarman, Nam June Palk, Valie Export, Laurie Anderson, Peter Weibel, Peter Kubelka oder Granular Synthesis.

Ausstellungsarchitektin Nicole David schuf abgeteilte Geräusch-Nischen, Klanginseln und Installationslandschaften. Der Illusion eines „natürlichen“ Zusammenspiels von Bild und Ton etwa im Hollywood-Kino treten Arbeiten entgegen, die die Diskrepanz dieser vermeintlichen Synthese offenlegen.

Unter www.see-this-sound.at"target=_blank>www.see-this-sound.at ist das Webarchiv abrufbar.

Sieglinde Preidl
KULTUR - 29.09.2009
All you need is laugh
Willkommen im Land des Lachens! Vom 22. November bis 12. Dezember 2009 bereichern am Linzer Urfahranermarkt-Gelände das cremeweiße Chapiteau und die historischen Circuswagen von Roncalli zum ersten Mal unsere Landeshauptstadt.

Der Circus Roncalli ist nicht irgendein Zirkus. Er ist mit Liebe gemacht, so Direktor Bernhard Paul, mit dessen neuer Inszenierung   die Komik eine Hauptrolle spielt und die Pop-Musik die „erste Geige“.

Frei nach dem Beatles-Song „All you need is love“ wurde das neue Programm „All you need is laugh“ betitelt, denn, so Bernhard Paul: „Ohne ein Lachen ist das Leben nur halb so schön und jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag - da lag das Wortspiel für unseren Programmtitel ganz nah.“

Multikulturelles Miteinander

Im neuen Roncalli treffen sich 2009 die besten, lustigsten, die beliebtesten und vielleicht auch die verrücktesten Spaßmacher in einer Manege. Mit seinen Künstlern aus der ganzen Welt repräsentiert der Circus ein funktionierendes multikulturelles Miteinander. „Circus ist schon immer international und tolerant gewesen“, erläutert Paul. Die Weltläufigkeit des Ensembles stellen im neuen Programm Artisten u.a. aus der Ukraine, aus Russland, Amerika, Brasilien oder auch Spanien unter Beweis.

Vor allem aber zeigen die atemberaubenden Luftartisten, die biegsamen Schlangenfrauen oder blitzschnellen Illusionisten internationale, vielfach preisgekrönte Güteklasse. „Höchstleistungen allein reichen aber für eine Roncalli-Inszenierung nicht. Erst die verbindende Dramaturgie, das poetische Geschichten-Erzählen, die harmonische Einheit von Artistik und Musik und natürlich das märchenhafte Ambiente machen das perfekte Gesamtkunstwerk aus“, erklärt Bernhard Paul. Sein Erfolgsrezept: „Was man mit Liebe macht, wird auch geliebt.“

Sabine Simmetsberger

 
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