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My little ViennaTrend & Event-Blog

My little Vienna | 14.09.2017

8 Wochen Yoga-Challenge im YOGA LOFT VIENNA!

Du hast noch nie Yoga gemacht? Dann bist du hier richtig! Das Diary über meine neue Affäre mit Yoga!

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Mein Start im Yoga Loft Vienna

Wer mich kennt, weiß: Ich mach super gerne Sport aber ich bin einfach nicht der Yoga-Typ. Warum? Erstens weil Yoga als sehr langsam, meditative und ruhige Sportart verrufen ist - und ich bin wohl eher der quirlige Durchpower-Typ - und zweitens weil man sagt, dass man es als Beginnerin bei Yoga so richtig schwer hat.


Wer dieses Gerücht vor Jahren verbreitet hat, weiß ich nicht aber es geht durch die Welt und irgendwie haben fast alle, die  noch nie Yoga probiert haben, extremen respekt davor.
Man denkt, du musst super biegsam und gedehnt sein. Man denkt alle haben enge Sporthosen an uns sehen deine Speckröllchen. Man denkt, der ganze Raum ist verspiegelt und allen fällt auf wenn deine Pose nicht perfekt ist. Und noch viele weitere leicht absurde und zugleich verständliche Ängste schwirren um das Thema Yoga. Was wenn ich umkippe bei diesen schwierigen Übungen oder aus einer Position nicht mehr aufkommen?

Aber irgendwas muss es doch haben, dachte ich, wenn alle Welt so darauf schwört. Supermodels, It-Girls, Surfergirls ... alle machen sie Yoga, sehen super sportlich aus und sagen, dass Yoga ihnen den perfekten Ausgleich bringt.

Nun gut, dann probiere ich das nach Jahren Angst und Furcht endlich und springe über meinen Schatten. Und weil es wohl vielen von Euch da draußen ähnlich geht, nehme ich Euch mit auf meine Yoga-Tour im Wiener YOGA LOFT in der Wiedner Hauptstraße.

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Mein erster Besuch im Yoga Loft Vienna

Mein erster Besuch im Yoga Loft Vienna

 

Was ihr für eine erste Stunde Yoga braucht ist ein Handtuch, eine Sporthose (das muss auch keine Yogahose sein) und ein Sporttop. Matten kann man sich vor Ort ausleihen. Auch Schuhe brauchst du nicht oder irgendwelche Yoga-Accessoire wie Rollen oder Klötze.

Meine erste Stunde im Yoga Loft war eine Bikram Stunde. Das bedeutet Yoga in einem warmen Raum. 

 

Kurz zu Bikram - was das ist:

Bikram Yoga ist eine Übungsabfolge aus 26 genau aufeinander abgestimmten Yoga-Positionen. Die Übungen sind einfache Hatha Yoga Übungen, nichts wobei man sich verletzen könnte. Sie befolgen die drei Grundprinzipien des Hatha Yoga: Halten der Position für eine gewisse Zeit, kontrollierte Atmung in der Position, gefolgt von einer kurzen Ruhephase. Eine Klasse dauert 90 Minuten, begonnen und abgeschlossen wird die Serie jeweils mit einer Atemübung.

Und ich kann jeden beruhigen: Es sind absolut keine Vorkenntnisse nötig. Du kannst von Null einsteigen und Bewegungen so gut machen wie du es schaffst, jedoch muss sie am Anfang nicht zum Optimum getrieben werden.
Keiner in der Klasse schaut blöd wenn man eine Übung mal auslässt, sich auf die Matte setzt und kurz Pause macht oder eine Üben eben einfach nicht hinbekommt wie der Lehrer vorne. Es ist egal ob du 50 Kilo oder 90 Kilo hast, ob du groß bist oder klein, ob trainiert oder nicht oder gebräunt oder nicht. Hier schaut keiner auf den anderen.

Der Yoga-Leherer oder die Lehrerin sagt jede Übung genau an und gibt auch den Anfängern Tipps was man machen kann, wenn man die eine Position nicht schafft.

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Bikram Yoga

Wie heiß ist Bikram Yoga wirklich?

 

Der Hot Room wird auf ca 40°C erwärmt mit einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von 40%. Das ist heiß, ja das stimmt. Jetzt im Herbst oder Winter wirkt es aber deutlich weniger warm als im Winter, wird mir gesagt. Die Hitze ist aber nicht so dass man schwach wird oder sich wie im der prallen Sonne fühlt sondern man schwitzt eben mehr. Da aber auch alle um dich rum schwitzen ist das nicht unangenehm.
Durch die Hitze wird dein Körper beweglicher, die Wärme ermöglicht ein intensiveres Dehnen der Muskeln, Bänder und Sehnen und die Verletzungsgefahr sinkt gegen null, erzählt uns die Lehrerin im Yoga Loft. Durch die Wärme wird dein Kreislauf reguliert, der Zellstoffwechsel angeregt, der Sauerstofftransport gesteigert, dein Immunsystem aktiviert und die Entgiftung in Gang gesetzt.
Ich hatte weder Schwindel noch wurde mir übel, wie manchmal über Bikram Yoga erzählt wird.

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Fazit meiner ersten Stunde:

 

Man braucht keine Angst zu haben vor Yoga - auch nicht als absoluter Anfänger der super ungedehnt ist, so wie ich. Du machst die Übungen so weit du kannst und merkst nach einer halben Stunde dass es schon einfacher geht als nach den ersten 10 Minuten.
Natürlich ist es eine Gewöhnungssache, dass du 90 Minuten auf einer Matte stehst, sitzt und liegst und Sport machst ohne zu powern sondern langsame Wiederholungsabläufe übst und Spannung hältst und dehnst. Aber anstrengend ist es dennoch.
Besonders angenehm fand ich es, dass du 90 Minuten lang nicht interagieren, reden oder aufmerksam sein musst sondern einfach im Flow mitmachst was die anderen machen - also ein Raum wo du nach einem langen Arbeitstag echt mal abschalten kannst und entspannen.

Ich bin gespannt wie es mir nach den ersten 3 Wochen geht.

 

Mehr Infos gibt's unter www.yogaloft.at/wp/bikram-yoga/

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