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Editor's Mind Angelica Pral-Haidbauers Kolumne

Editor's Mind | 31.10.2017

Einfach zauberhaft!

Wusstet Ihr, dass Niederösterreich ziemlich magisch ist? Nun, ich meine jetzt nicht das überaus mystische Waldviertel oder die sagenumwobene Wachau, auch nicht jene Momente, wenn man nach einer Weinverkostung der einen oder anderen Illusion zu begegnen scheint – ich meine Niederösterreich als jenen Ort, der Zauberer und Magier hervorbringt! Genau gesagt meine ich Thommy Ten aus Krems und seine Partnerin, die Pielachtalerin Amélie van Tass. Dieses (be)zaubernde Mentalmagier-Duo (ver)zaubert als „THE CLAIRVOYANTS“ (die Hellseher) die ganze Welt...

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Das zauberhafte Covershooting. Viktória Kery-Erdélyi, Angelica Pral-Haidbauer, Josef Rumer, Amélie van Tass, Thommy Ten, Nelly Baumann und Fotograf Manfred Baumann (© manfredbaumann.com

Sie brechen Rekorde

300 Shows in Amerika, 17 am Broadway und mit 25.000 Zusehern alle Rekorde von David Copperfield und Houdini geknackt; ausverkaufte Shows im „Planet Hollywood Hotel“ in Las Vegas, aus 100.000 Bewerbern in der weltweit größten Talente-Show „America‘s Got Talent“ am zweiten Platz gelandet und dort in neun Shows 16 Millionen Zuseher begeistert. Sie sind die „Weltmeister der Mentalmagie“ 2015–2018!  

Ein gigantischer Erfolg, durch Zahlen messbar und deshalb gut verständlich. Wobei mir, ehrlich gesagt, alles andere ziemlich unverständlich ist. Wie jener Moment, als am 16. Oktober im Ö3-Studio – unter Aufsicht eines Notars – die Wahlvorhersage unseres Duos aus der kettenverschlossenen, rund um die Uhr via Webcam bewachten Box geholt wurde. Jede Zahl stimmte auf das Zehntel genau! Ein ansonsten nie  sprachloser Robert Kratky, Gänsehaut pur. Als ich danach die unweigerliche „Frage des Tages“ stellte „Wie habt ihr denn das gemacht?“ und Thommy zu einer lächelnden Erklärung anhob, rief mir meine innere Stimme zu: Das willst du gar nicht wissen! Telepathie, Telekinese, technische Tricks, psychische Täuschungsmanöver, Suggestion. Ja, ich will‘s nicht wissen. Weil ich es nicht begreifen kann. Meine Vorstellungskraft erschöpft sich so ziemlich mit dem Illusionstheater nach Aristoteles. Und das ist gut so! Denn was ist schöner, als während einer zauberhaften Bühnenshow die Wirklichkeit zu vergessen, sich der Illusion hinzugeben – und zu staunen.

Zurück in der Wirklichkeit

Mit meinem minder ausgeprägten Sinn für Übersinnliches haben mich allerdings ebenfalls Amélie und Thommy versöhnt. Als sie nämlich unserer Redakteurin Viktória Kery-Erdélyi ihre magischen Momente des Alltags verrieten: „Die bunte Natur an einem schönen sonnigen Herbsttag oder wenn wir mit unserem Hund Koni spazieren gehen; er verzaubert uns täglich.“ Und: „Dass man dasselbe Lied im selben Moment zu singen anfängt oder sich die gleiche SMS im gleichen Moment schickt.“ Bingo! Da bin ich dabei, das kann ich auch! 

Liebe Leserinnen und Leser, diese Ausgabe hat weitere bezaubernde Momente für Euch bereit: Einen Ausflug in die magisch-unberührte Natur in Marias Land, eine Reise ins mystisch-wilde Tansania (mit einer unglaublichen Überraschung) sowie unsere (sichere) Vorhersage der schönsten Roben für die anstehende Ballsaison. Bleibt mir nur, Euch den Rat Sigmund Freuds ans Herz zu legen: „Illusionen empfehlen sich dadurch, dass sie Unlustgefühle ersparen und uns an ihrer statt Befriedigungen genießen lassen.“

 

Genießt jeden magischen Augenblick Eures Lebens!

 

Herzlichst, 

Eure Angelica Pral-Haidbauer,

Chefredakteurin

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